China-Konzern übernimmt deutschen Weltmarktführer nach Insolvenz
China-Konzern kauft deutschen Weltmarktführer nach Pleite

Ein chinesischer Konzern hat die Übernahme eines deutschen Weltmarktführers nach dessen Insolvenz bekannt gegeben. Der Deal sichert nach Angaben des Unternehmens tausende Arbeitsplätze und erhält die Technologieführerschaft des traditionsreichen Herstellers.

Hintergrund der Übernahme

Der deutsche Weltmarktführer, dessen Name nicht genannt wird, hatte im vergangenen Jahr Insolvenz angemeldet. Grund waren hohe Schulden und ein Einbruch der Nachfrage infolge der Coronakrise. Der chinesische Investor, einer der größten Industriekonzerne des Landes, zahlte nach eigenen Angaben einen „angemessenen Kaufpreis“.

Details der Transaktion

Die Übernahme umfasst alle Geschäftsbereiche und Standorte. Der Konzern will in den nächsten Jahren kräftig investieren, um die Produktion zu modernisieren und neue Märkte zu erschließen. Die Belegschaft soll weitgehend übernommen werden. „Wir sehen großes Potenzial in der deutschen Ingenieurskunst und werden das Unternehmen langfristig aufbauen“, erklärte ein Sprecher des chinesischen Investors. Die Kartellbehörden haben dem Deal bereits zugestimmt.

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Auswirkungen auf die Branche

Experten sehen die Übernahme kritisch, da der Technologietransfer nach China befürchtet wird. Der Betriebsrat erklärte jedoch, man habe umfangreiche Schutzvereinbarungen getroffen. Die deutsche Politik zeigte sich erleichtert über die Rettung des Unternehmens. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sprach von einem „guten Signal für den Standort Deutschland“.

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