Das indische Digitalunternehmen Jio hat heute die Unterlagen für seinen Börsengang eingereicht. Mit einem geplanten Volumen von fast vier Milliarden US-Dollar und einem Ausgabeanteil von weniger als drei Prozent könnte dies der größte Börsengang Indiens werden. Angesichts der Tatsache, dass Jio eine Tochter des Reliance-Konzerns ist, dem wertvollsten Unternehmen Indiens, kommt dieser Schritt nicht überraschend. Doch der geplante IPO ist nicht nur aufgrund seiner Größe oder der Muttergesellschaft bemerkenswert, sondern gibt auch Aufschluss über den Zustand der indischen Finanzmärkte.
Einblick in die indischen Finanzmärkte
Carsten Born, Kapitalmarktstratege für Emerging Markets bei Franklin Templeton, erläutert, was der Jio-IPO über die indischen Finanzmärkte verrät. Nach einem schwierigen ersten Halbjahr zeigt sich der Markt nun wieder belebt. Der Börsengang von Jio könnte ein Signal für das Vertrauen der Anleger in die indische Wirtschaft sein.
Hoffnung auf Frieden am Golf
Im Schwerpunkt des Podcasts wird auch die Hoffnung auf Frieden am Golf thematisiert. Handelsblatt-Chefreporter für Geldanlage Markus Hinterberger erklärt, dass die Märkte ein mögliches Friedensabkommen bereits teilweise eingepreist haben. Dennoch sollten Anleger nicht zu früh jubeln, denn die Lage bleibt unsicher. Experten nennen Aktien, die von einem Frieden am Golf profitieren könnten.
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