Am Frankfurter Flughafen ist es zu einem spektakulären Zwischenfall mit einer Boeing 787-9 der Lufthansa gekommen. Das Bugfahrwerk des Dreamliners klappte unerwartet zusammen, während sich mehrere Mitarbeiter an Bord befanden. Nach Angaben des Unternehmens wurden mehrere Crewmitglieder und Angestellte von Partnerfirmen ins Krankenhaus eingeliefert.
Vorfall während der Vorbereitung
Die Maschine mit der Kennung D-ABPA stand an Position A15 und wurde für den Flug LH450 nach Los Angeles vorbereitet. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich ausschließlich Mitarbeitende an Bord, Passagiere waren noch nicht zugestiegen. Insgesamt waren 13 Crewmitglieder der Lufthansa sowie eine unbekannte Anzahl weiterer Mitarbeiter von Dienstleistungsunternehmen anwesend.
Verletzte ins Krankenhaus gebracht
Ein Sprecher der Lufthansa bestätigte: „Zwei Kabinencrew-Mitarbeitende von Lufthansa und weitere Mitarbeitende von Dienstleistungsunternehmen wurden zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.“ Über die Schwere der Verletzungen und die genaue Anzahl der Betroffenen machte er keine Angaben. Die Teams waren damit beschäftigt, das Flugzeug vor dem Einstieg der Passagiere vorzubereiten, als sich das Bugfahrwerk unerwartet einklappte.
Ursachenermittlung läuft
Die genaue Ursache des Vorfalls wird derzeit von den Behörden untersucht. Die Boeing 787 soll nach Freigabe der zuständigen Stellen im Laufe des Abends in eine Technikhalle geschleppt werden. Dort sollen weitere Untersuchungen stattfinden, bevor mit der Reparatur des Flugzeugs begonnen wird. Die Lufthansa verfügt insgesamt über 17 Dreamliner in ihrer Flotte.
Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit der Boeing 787 auf, die in der Vergangenheit bereits mit technischen Problemen zu kämpfen hatte. Bisher sind keine weiteren Details zu den Umständen des Fahrwerkskollapses bekannt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.



