O2 streicht über 1000 Stellen in Deutschland
O2 streicht über 1000 Stellen in Deutschland

Der Telekommunikationsanbieter O2 Telefónica plant einen massiven Stellenabbau in Deutschland. Wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte, soll die Zahl der Vollzeitstellen bis Ende 2026 um bis zu 1.100 sinken. Das entspricht etwa jeder sechsten Stelle im deutschen Geschäft.

Hintergrund des Stellenabbaus

O2 Telefónica ist eine Tochter des spanischen Telefónica-Konzerns. Der Stellenabbau ist Teil eines umfassenden Sparprogramms. Das Unternehmen reagiert damit auf den zunehmenden Wettbewerb und die hohen Investitionen in den Netzausbau. Ein Sprecher von O2 erklärte: „Wir müssen unsere Kostenstruktur anpassen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Betroffene Bereiche

Der Abbau soll vor allem in der Verwaltung und in indirekten Bereichen erfolgen. Die genauen Standorte und Abteilungen nannte das Unternehmen noch nicht. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht ausgeschlossen, jedoch sollen sozialverträgliche Lösungen bevorzugt werden. O2 beschäftigt in Deutschland rund 6.500 Mitarbeiter.

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Reaktionen und Ausblick

Die Gewerkschaft Verdi kritisierte die Pläne scharf. „Der Stellenabbau ist ein harter Schlag für die Beschäftigten“, sagte ein Verdi-Sprecher. Man werde sich für einen fairen Sozialplan einsetzen. O2 betonte, dass man trotz des Abbaus weiter in den Netzausbau investieren wolle. Das Unternehmen ist nach der Deutschen Telekom und Vodafone der drittgrößte Mobilfunkanbieter in Deutschland.

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