Sony testet dynamische Preise im PlayStation Store: Unterschiede bis zu 18 Prozent
Sony testet dynamische Preise im PlayStation Store

Sony erprobt variable Preismodelle im PlayStation Store

Wer digitale Spiele im PlayStation Store erwirbt, ist gewohnt, feste Preise vorzufinden. Diese Praxis stellt Sony nun offenbar auf den Prüfstand. Das Unternehmen testet aktuell dynamische Preise für ausgewählte Titel, wobei mehr als 150 Spiele und mehrere große Publisher in das Experiment involviert sind.

A/B-Tests zur Analyse des Kaufverhaltens

Hinweise auf die laufenden Tests liefert die Internetseite „PSPrices“, welche regelmäßig Preisverläufe im PlayStation Store auswertet. Den Daten zufolge führt Sony sogenannte A/B-Tests durch. Dabei wird eine zufällig ausgewählte Kundengruppe mit anderen Preisen konfrontiert als der Rest der Nutzer. Auf diese Weise kann das Unternehmen ermitteln, wie sich unterschiedliche Preisgestaltungen auf die Kaufentscheidung auswirken und bei welchem Betrag ein Spiel besonders häufig erworben wird.

Deutliche Preisabweichungen in europäischen Ländern

Laut der Auswertung betrifft der Test mehrere europäische Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien. Die Preisunterschiede für identische Titel beliefen sich teilweise auf etwa fünf bis knapp 18 Prozent, obwohl es sich um dasselbe Spiel im selben Store handelte. Sowohl bereits veröffentlichte Spiele als auch Vorbestellungen sind von den variablen Preisen betroffen. Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass auch der US-Store in die Tests einbezogen ist.

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Breite Beteiligung von großen Publishern

Neben Sony selbst nehmen auch bedeutende Publisher wie 2K Games, Focus Entertainment, Deep Silver und Bethesda an dem Experiment teil. Insgesamt umfasst der Test mehr als 150 Spiele, darunter bekannte Titel wie:

  • „The Last of Us Part II“
  • „Gran Turismo 7“
  • „Marvel’s Spider-Man: Miles Morales“
  • „God of War Ragnarök“
  • „Horizon Forbidden West“

Eine offizielle Bestätigung der Tests durch Sony steht bislang aus. Die Strategie könnte langfristig zu einer flexibleren Preisgestaltung im digitalen Vertrieb von Videospielen führen.

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