VW-Chef Blume muss Gehaltseinbußen hinnehmen - Diess bleibt Spitzenverdiener
Der Gewinneinbruch bei Volkswagen und Porsche hat direkte Auswirkungen auf die Vergütung des Konzernchefs Oliver Blume. Im vergangenen Jahr erhielt er einschließlich Altersvorsorge und variabler Vergütung für mehrere Jahre insgesamt 7,4 Millionen Euro. Diese Summe stellt einen deutlichen Rückgang dar, denn im Vorjahr waren es noch etwa drei Millionen Euro mehr gewesen, die Blume von beiden Unternehmen gemeinsam erhalten hatte.
Bestbezahlter Manager bleibt Herbert Diess
Interessanterweise war der bestbezahlte VW-Manager im Jahr 2025 erneut Blumes Vorgänger Herbert Diess. Trotz seines Ausscheidens aus der Konzernspitze im Jahr 2022 und der Übergabe des Postens an Blume stand Diess weiterhin auf der Gehaltsliste von Volkswagen. Erst im Oktober 2025 trat er endgültig in den Ruhestand. Seine Gesamtvergütung belief sich 2025 auf beeindruckende 9 Millionen Euro, ebenfalls inklusive Altersvorsorge und variabler Bestandteile.
Gründe für die Gehaltskürzung bei Blume
Die wesentlichen Gründe für den Rückgang bei Blumes Bezügen liegen in einer Bonuskürzung bei Volkswagen und dem kompletten Ausfall der variablen Vergütung bei Porsche. Bis Ende des vergangenen Jahres führte Blume beide Unternehmen parallel, seit dem 1. Januar 2026 konzentriert er sich jedoch ausschließlich auf seine Rolle als VW-Chef. Diese Veränderung in seiner Positionierung könnte auch zukünftig Auswirkungen auf seine Vergütungsstruktur haben.
Die Entwicklung unterstreicht, wie stark die variable Vergütung von Vorständen an die finanzielle Performance der Unternehmen gekoppelt ist. Der Gewinneinbruch bei VW und Porsche spiegelt sich unmittelbar in den Gehaltszahlungen wider. Gleichzeitig zeigt der Fall von Herbert Diess, dass auch nach dem Ausscheiden aus aktiven Führungspositionen langfristige Vergütungsvereinbarungen weiterwirken können.



