Alkoholverbot auf Bahnhöfen: Was bedeutet das für Berlin?
Alkoholverbot auf Bahnhöfen: Konsequenzen für Berlin

Die Deutsche Bahn führt ein umfassendes Alkoholverbot auf Bahnsteigen und in Bahnhofshallen außerhalb der Gastronomie ein. Betroffen sind alle Bahnhöfe in Deutschland. In Berlin gibt es bereits seit Mai ein Alkoholverbot an den Bahnhöfen Zoologischer Garten und Ostbahnhof. Die Erfahrungen des bundesweiten Modellprojekts sind positiv: weniger Müll und weniger Gewalt. Bis zum 15. Oktober wird das Verbot an allen S-Bahnhöfen im Stadtgebiet gelten.

Umsetzung mit Augenmaß

Die Bahn setzt bei der Umsetzung auf Durchsagen, Aushänge und Gespräche. Man werde mit Augenmaß vorgehen, heißt es. Der Kolumnist Dieter Puhl, langjähriger Leiter der Bahnhofsmission am Zoo, befürwortet die Initiative. Er betont, dass das Verbot auch alkoholkranken Obdachlosen helfen könne.

Weitere Berliner Themen

Vor dem Moabiter Kriminalgericht beginnt der Prozess gegen einen 31-Jährigen wegen mehrerer Geldautomatensprengungen. Ihm werden vier Taten zur Last gelegt, bei zwei davon erbeuteten die Täter rund 32.000 Euro. Zudem wird der neue Sprungpark „Funbox“ auf dem Wunderland-Festplatz am Hauptbahnhof vorgestellt. Die 4000 Quadratmeter große Erlebniswelt öffnet am 23. Juli.

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