BILD-Sparfochs klärt auf: Wer mit Handgepäck in den Urlaub fliegt, muss sich auf teils böse Überraschungen einstellen. Denn einige Airlines haben neue Regeln eingeführt, die Passagiere teuer zu stehen kommen können. Mit dabei ist auch die Lufthansa. BILD erklärt, was sich genau ändert und worauf Reisende jetzt achten müssen.
Neue Handgepäckregeln bei Airlines
Immer mehr Fluggesellschaften verschärfen ihre Bestimmungen für das Handgepäck. Die Maße und das Gewicht werden strenger kontrolliert, und bei Überschreitung drohen saftige Zusatzgebühren. Besonders betroffen sind Billigflieger, aber auch traditionelle Airlines wie die Lufthansa passen ihre Richtlinien an.
Lufthansa: Strengere Kontrollen
Die Lufthansa hat angekündigt, die Einhaltung der Handgepäckmaße künftig konsequenter zu überprüfen. Bisher wurden oft kleine Überschreitungen toleriert, doch damit ist jetzt Schluss. Reisende sollten daher vor dem Flug genau nachmessen, ob ihr Koffer oder Rucksack den Vorgaben entspricht. Andernfalls kann es teuer werden: Am Gate wird das Gepäck dann als Aufgabegepäck behandelt, was zusätzliche Kosten verursacht.
Diese Airlines verlangen extra
Neben der Lufthansa haben auch andere Airlines die Schrauben angezogen. Bei Ryanair, Easyjet und Wizz Air sind die Handgepäckmaße bereits sehr begrenzt. Wer ein größeres Gepäckstück mit an Bord nehmen möchte, muss oft einen Aufpreis zahlen. Die neuen Regeln treffen vor allem Urlauber, die nur mit einem kleinen Rucksack reisen wollen, aber dann doch mehr einpacken.
Tipps vom BILD-Sparfochs
Um Abzocke zu vermeiden, empfiehlt der BILD-Sparfochs: Vor dem Flug die genauen Handgepäckbestimmungen der jeweiligen Airline checken. Ein Maßband hilft, böse Überraschungen am Flughafen zu vermeiden. Wer unsicher ist, sollte besser auf Nummer sicher gehen und das Gepäck vorher wiegen. Auch das Tragen von mehreren Kleidungsstücken kann helfen, um Platz im Koffer zu sparen. Letztlich gilt: Wer die Regeln kennt, kann viel Geld sparen.



