Das Bahnhofsviertel in Frankfurt gleicht einer Drogenhölle. Zwischen Laufhäusern, Spielhallen und Restaurants herrscht ein offenes Drogenchaos. Crack-Süchtige treiben sich herum, Deals werden ungeniert abgewickelt, und Müll, Kot und Urin prägen das Straßenbild auf engstem Raum. Anwohner und Gewerbetreibende schlagen Alarm – nun haben sich auch Bordell- und Spielhallenbetreiber mit einem Brandbrief an den Oberbürgermeister gewandt.
Massive Kritik an der Drogenpolitik
Der hessische Innenminister bezeichnet die Lage als „alarmierenden Befund“ und greift die Frankfurter Drogenpolitik scharf an. Stadtpolitiker bringen indes eine eigene Zone für Schwerstabhängige ins Spiel. Die Debatte über mögliche Maßnahmen zur Eindämmung des Elends ist voll entbrannt.
Diskutierte Maßnahmen
- Einrichtung einer Konsumzone für Schwerstabhängige
- Verschärfte Polizeipräsenz im Viertel
- Mehr Hilfsangebote für Süchtige
Welche Maßnahmen letztlich umgesetzt werden und was das für das Viertel bedeutet, bleibt abzuwarten. Klar ist: Der Druck auf die Verantwortlichen wächst.



