In Fürstenwalde/Spree hat sich in der Nacht zu Mittwoch ein schwerer E-Scooter-Unfall ereignet. Ein 37-jähriger Mann verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte zunächst gegen einen Bordstein, anschließend mit dem Kopf gegen eine Holzbank. Wie die Polizei mitteilte, erlitt der Mann schwere Verletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.
Unfallhergang und Alkoholeinfluss
Den Angaben zufolge fuhr der Mann vom Bahnhofsgelände auf die Straße Am Bahnhof, als er die Kontrolle über den E-Roller verlor und stürzte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,91 Promille. Die Polizei wies darauf hin, dass Alkohol am Steuer eines E-Scooters ebenfalls als Trunkenheit im Verkehr gilt und schwerwiegende Konsequenzen haben kann.
Rechtliche Lage und Prävention
E-Scooter gelten rechtlich als Kraftfahrzeuge, sodass die Promillegrenzen wie für Autofahrer gelten. Bei einem Wert von 1,91 Promille handelt es sich um eine Straftat, die mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Die Polizei warnt regelmäßig vor den Gefahren von Alkoholkonsum im Straßenverkehr, insbesondere bei der Nutzung von E-Scootern, bei denen die Unfallgefahr aufgrund der geringen Stabilität und fehlenden Schutzvorrichtungen erhöht ist.
Statistik und Warnhinweise
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Unfälle mit E-Scootern in den letzten Jahren gestiegen. Im Jahr 2025 wurden bundesweit über 8.000 Unfälle registriert, bei denen Menschen verletzt wurden. Alkohol spielte dabei in rund 15 Prozent der Fälle eine Rolle. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, alkoholisiert keinerlei Fahrzeuge zu führen, um schwere Unfälle zu vermeiden.
Der Vorfall in Fürstenwalde zeigt erneut die Risiken von E-Scooter-Fahrten unter Alkoholeinfluss. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Der 37-Jährige muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.



