Bislang teure Traumziele wie die Kanarischen Inseln werden im Jahr 2026 überraschend günstiger. Dies berichtet BILD unter Berufung auf die Sparfochs Frank Ochse und Harald Perlinger, die exklusiv die neuen Schnäppchen-Destinationen vorstellen. Demnach erleben die Kanaren ein echtes Comeback als preiswertes Reiseziel.
Warum die Kanaren plötzlich günstiger werden
Laut Frank Ochse, bekannt als BILD-Sparfoch, haben mehrere Faktoren zu diesem Preisverfall geführt. Zum einen sei die Nachfrage nach klassischen Sonnenzielen in den letzten Jahren leicht rückläufig gewesen, während gleichzeitig das Angebot an Flügen und Hotels gestiegen sei. „Die Kanaren sind ein Paradebeispiel dafür, wie sich der Markt dreht“, erklärt Ochse. „Vor zwei Jahren zahlte man noch Spitzenpreise, jetzt gibt es echte Schnäppchen.“
Harald Perlinger ergänzt, dass vor allem Last-Minute-Angebote und Frühbucherrabatte derzeit besonders attraktiv seien. „Wer flexibel ist, kann mitunter mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sparen“, so Perlinger. Die Preissenkungen betreffen sowohl Pauschalreisen als auch individuelle Buchungen von Flug und Unterkunft.
Weitere Spar-Destinationen für 2026
Neben den Kanaren nennen die Experten auch andere Ziele, die 2026 preiswerter werden. Dazu gehören Teile der griechischen Inselwelt sowie die türkische Riviera. „Die Türkei bleibt ein Dauerbrenner, aber auch dort gibt es regionale Unterschiede“, sagt Ochse. „Wer abseits der Hauptstränge bucht, kann richtig sparen.“
Die BILD-Sparfochs raten Reisenden, frühzeitig zu vergleichen und auf versteckte Angebote zu achten. „Oft lohnt es sich, Direktflüge zu meiden oder Nebensaisonen zu nutzen“, empfiehlt Perlinger. „Die Kanaren sind im Frühjahr und Herbst besonders günstig – und immer noch warm genug.“
Hintergrund: Warum die Preise fallen
Der Preisrückgang bei den Kanaren ist Teil eines größeren Trends. Nach der Pandemie hatten viele Reiseveranstalter ihre Kapazitäten ausgebaut, um die Nachfrage zu bedienen. Nun normalisiert sich der Markt, und Überkapazitäten führen zu fallenden Preisen. Zudem haben Billigflieger ihre Routen ausgeweitet, was den Wettbewerb verschärft.
„Die Kanaren profitieren von neuen Direktverbindungen aus mehreren deutschen Städten“, erklärt Ochse. „Das drückt die Preise für Flüge und Pauschalreisen gleichermaßen.“ Auch die Hoteliers vor Ort hätten reagiert und ihre Preise gesenkt, um die Auslastung zu sichern.
Tipps für den günstigen Kanaren-Urlaub
Wer 2026 eine Reise auf die Kanaren plant, sollte laut den Sparfochs einige Tipps beachten: Früh buchen, aber auch Last-Minute-Chancen nutzen. Besonders lohnenswert seien die Inseln Fuerteventura und Lanzarote, die oft günstiger seien als Gran Canaria oder Teneriffa. „Auch die Nebensaison von April bis Juni und September bis Oktober bietet ideale Bedingungen zu niedrigen Preisen“, so Perlinger.
Zudem empfehlen die Experten, auf All-Inclusive-Angebote zu verzichten, wenn man flexibel essen gehen möchte. „Oft ist Halbpension die günstigere und trotzdem komfortable Lösung“, sagt Ochse. „Und ein Mietwagen vor Ort eröffnet viele preiswerte Ausflugsmöglichkeiten.“



