Quecksilber in Mietfahrzeug: Acht Menschen im Krankenhaus
Quecksilber in Mietfahrzeug: Acht in Klinik

Ein Umzug in Reichenbach an der Fils (Landkreis Esslingen) endete am Dienstag mit einem Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei. In einem angemieteten Umzugsfahrzeug entdeckte eine Familie eine verdächtige Flüssigkeit. Wie sich später herausstellte, handelte es sich um hochgiftiges Quecksilber. Acht Menschen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, mehrere Wohneinheiten evakuiert. Die Bewohner konnten jedoch später wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Fund einer giftigen Substanz

Die Familie bemerkte die Flüssigkeit während des Umzugs und alarmierte die Behörden. Der Einsatzleiter der Feuerwehr bestätigte, dass es sich um Quecksilber handelte. Das Schwermetall wurde auf einer Fläche von etwa zwei mal zwei Zentimetern im Fahrzeug gefunden. Die Herkunft der giftigen Substanz blieb unklar. Die Feuerwehr trug teilweise Schutzanzüge, um die Kontamination zu beseitigen.

Gesundheitsrisiken durch Quecksilber

Quecksilber ist ein Schwermetall und hochgiftig. Das Einatmen der unsichtbaren Dämpfe ist besonders gefährlich. Laut Umweltbundesamt wirkt Quecksilber hochtoxisch auf das zentrale Nervensystem und die Nieren. Eine längere Belastung kann zu schweren Gesundheitsschäden führen. Früher wurde Quecksilber in Batterien, Thermometern und Leuchtstoffröhren verwendet, wird heute aber wegen seiner Toxizität zunehmend ersetzt.

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Einsatz und Folgen

Ein Polizeisprecher erklärte: „Vorsorglich wurden acht Menschen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.“ Zudem seien mehrere Wohneinheiten evakuiert worden, aber die Bewohner konnten später zurückkehren. Der Vorfall zeigt die Gefahren von Quecksilber, das bei Normaldruck bereits bei minus 39 Grad Celsius schmilzt und daher in elementarer Form flüssig ist.

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