Tipps zur Grillsaison: So gelingt der Grillstart mit der passenden Kohle
Tipps zur Grillsaison: So gelingt der Grillstart

Lecker zu grillen ist eine echte Kunst und beginnt schon lange, bevor das erste Steak auf dem Rost liegt. Von der richtigen Kohle bis zum perfekten Zeitpunkt des Anzündens entscheidet jedes Detail über den späteren Grill-Erfolg. Denn genau die heiße Glut und der würzige Rauch verleihen dem Grillgut seinen unverwechselbaren Geschmack. Wer die Grillkunst wirklich beherrschen will, sollte einige wichtige Tipps kennen. Hier erfahren Sie, wie Sie die passende Kohle auswählen – und sie richtig einsetzen.

Der perfekte Start: Grill richtig anzünden

Beim Grillen mit Holzkohle gibt es verschiedene Arten von Brennstoffen. Hier sind die Hauptunterschiede zwischen Holzkohle, Briketts und Kokoskohle:

  • Holzkohle in Stückchen hat eine kurze Anzündzeit, erzeugt intensive Hitze, brennt aber eher kurz.
  • Grillbriketts brauchen zwischen 30 und 40 Minuten zum Anzünden, geben gleichmäßig Hitze ab und brennen lange.
  • Kokoskohle benötigt ebenfalls eine etwas längere Anzündzeit zwischen 30 und 45 Minuten. Die Hitze ist konstant hoch und die Brenndauer sehr lang. Außerdem produziert Kokoskohle weniger Asche.

Verwenden Sie am besten hochwertige Grillkohle aus Holz oder Kokosnussschalen. Minderwertige Kohle brennt oft ungleichmäßig, entwickelt weniger Hitze und kann sogar den Geschmack des Grillguts beeinträchtigen. Wichtig ist außerdem, der Kohle ausreichend Zeit zum Durchglühen zu geben. Wer den Vorgang beschleunigen möchte, kann zu Beginn problemlos einen Grillanzünder verwenden. So entsteht schnell eine gleichmäßige Glut – die beste Grundlage für ein gelungenes Grillerlebnis.

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Wann ist die Kohle heiß genug?

Mit dem Grillen sollten Sie erst beginnen, wenn die Kohle vollständig durchgeglüht ist und sich eine feine, graue Ascheschicht gebildet hat. Je nach Grill und Kohle kann das etwa 20 bis 30 Minuten dauern. Wer zu früh loslegt, riskiert ungleichmäßige Hitze und schlechtere Grillergebnisse. Auch bei der Kohlemenge ist Fingerspitzengefühl gefragt: Ist zu viel im Grill, droht das Grillgut durch die enorme Hitze zu verbrennen. Ist zu wenig vorhanden, reicht die Temperatur oft nicht aus, um Fleisch, Fisch oder Gemüse gleichmäßig zu garen.

Wichtig dabei: Flüssige Brandbeschleuniger oder Spiritus gehören nie auf den Grill. Sie können nicht nur gefährlich sein, sondern auch den Geschmack der Lebensmittel verändern. Deutlich besser sind natürliche Anzünder wie Anzündwürfel oder elektrische Grillanzünder.

Holzkohle-Asche richtig entsorgen

Auch Stunden nach dem Grillen kann Asche noch so heiß sein, dass von ihr ein erhebliches Brandrisiko ausgeht. Lassen Sie die Rückstände deshalb vor der Entsorgung unbedingt vollständig abkühlen. Dafür können Sie die Asche entweder mit Wasser ablöschen oder sie mindestens 24 Stunden im geschlossenen Grill auskühlen lassen. Wichtig: Verwenden Sie dafür ausschließlich hitzebeständige Behälter. Erst wenn die Asche komplett erkaltet ist, darf sie zusammen mit der benutzten Holzkohle in den Restmüll.

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