Die Wondersmile Pro hat im aktuellen ntv Produkt-Check den Testsieg unter sieben Schallzahnbürsten der mittleren Preisklasse errungen. Die Testredakteurin Maren Mangold bescheinigte dem Modell eine besonders gründliche und zugleich sanfte Reinigung, die durch eine angenehme Handhabung, einen leisen Betrieb und eine lange Akkulaufzeit überzeugt. Das Gerät arbeitet mit 40.000 Vibrationen pro Minute und bietet vier Reinigungsmodi sowie drei Intensitätsstufen.
Testsieger mit überzeugendem Gesamtpaket
Die Wondersmile Pro setzte sich in dem Vergleichstest gegen sechs Konkurrenzmodelle durch. Neben der hohen Schwingungsfrequenz punktete die Zahnbürste vor allem mit ihrem kompakten Bürstenkopf, der über dicht angeordnete, gleich lange Borsten verfügt. Diese sorgen für eine gleichmäßige Druckverteilung beim Putzen. Die mikroskopische Untersuchung der Borsten zeigte zudem sehr sauber abgerundete Spitzen ohne Absplitterungen oder scharfe Kanten.
Das Handstück aus rutschfestem Gummi liegt selbst mit nassen Händen sicher und bequem in der Hand. Die matte Oberfläche ist sauber verarbeitet und weist keine störenden Kanten auf. Laut Hersteller sind Teile des Materials biologisch abbaubar, was den Nachhaltigkeitsaspekt des Produkts unterstreicht.
Technische Details und Ausstattung im Überblick
Die Wondersmile Pro bietet eine Leistung von 40.000 Vibrationen pro Minute und wiegt 139 Gramm. Zur Ausstattung gehören ein Quadrantentimer, der alle 30 Sekunden an den Wechsel des Mundbereichs erinnert, sowie vier Reinigungsmodi (Clean, White, Polish, Gum Care) und drei Intensitätsstufen. Die Ersatzköpfe kosten einzeln etwa 4,90 Euro, was im Vergleich zu Marken wie Oral-B oder Philips Sonicare günstig ist.
Im Lieferumfang enthalten sind eine transparente Ladestation, ein USB-Netzteil, ein Smart-Bürstenkopf und eine Bedienungsanleitung. Die Verpackung macht einen wertigen Eindruck und verzichtet auf unnötigen Plastikmüll.
Stärken und Schwächen im Detail
Zu den Vorteilen der Wondersmile Pro zählen die angenehme, rutschfeste Handhabung, die gleichmäßigen Borsten, die mit etwa 60 Dezibel recht geringe Lautstärke, die gute Akkulaufzeit und der integrierte Zungenreiniger. Die Akkulaufzeit soll laut Hersteller bis zu 60 Tage betragen, was im Test als besonders überzeugend bewertet wurde.
Als Nachteile nannte die Testerin die weniger intuitive Bedienlogik, das Fehlen einer Druckwarnung und das mit 139 Gramm schwerste Modell der Testreihe. Die Bedienung über das eingeprägte Plus-Symbol erforderte zunächst einige Versuche, da die Intensität durch längeres Drücken verändert wird – eine Funktion, die nicht sofort ersichtlich ist.
So lief der Schallzahnbürsten-Test ab
Der Praxistest umfasste mehrere Kriterien: Die Zahnbürsten wurden in vier Mundquadranten jeweils 30 Sekunden lang getestet. Anschließend bewertete die Redakteurin, wie glatt sich die Zähne anfühlen, ob das Zahnfleisch gereizt ist, wie angenehm die Zahnbürste in der Hand liegt und wie stark die Vibrationen sind. Die Borstenbeschaffenheit wurde mit einem digitalen Mikroskop und einem Smartphone untersucht, wobei Abrundung, Dichte und Anordnung der Borsten geprüft wurden.
Weitere Testpunkte waren die Bedienung (Wechsel der Modi, Vorhandensein einer Andruckkontrolle), das Gewicht (mit einer Küchenwaage), die Lautstärke (mit einem Dezibelmessgerät), die Kosten (Kaufpreis und laufende Kosten für Ersatzköpfe) sowie die Nachhaltigkeit (Materialien von Handstück, Bürstenköpfen und Verpackung).
Für wen lohnt sich die Wondersmile Pro?
Die Wondersmile Pro eignet sich für alle, die eine mittelpreisige Schallzahnbürste suchen, die bereits in mehreren Tests, darunter bei Stern und ntv, als Sieger hervorging. Wer auf zusätzliche Funktionen wie Tracking oder Andruckwarnung verzichten kann, erhält mit diesem Modell eine solide Reinigungsleistung zu einem fairen Preis. Besonders die günstigen Ersatzköpfe machen das Modell attraktiv.
Die Testerin Maren Mangold betonte: „Die Wondersmile Pro bietet das beste Gesamtpaket im Testfeld – sie reinigt gründlich, bleibt dabei sanft und ist mit 60 Dezibel angenehm leise.“
Anwendungstipps für die Schallzahnbürste
Die richtige Putztechnik unterscheidet sich deutlich von der einer Handzahnbürste. Die Bürste sollte in einem 45-Grad-Winkel angesetzt werden, sodass die Hälfte der Borsten auf dem Zahn und die andere Hälfte am Zahnfleischrand liegt. Kräftiges Schrubben ist unnötig, da die Schwingungen die Reinigungsarbeit übernehmen. Stattdessen führt man die Bürste langsam und mit leichtem Druck an der Zahnreihe entlang, wobei sie in jedem Abschnitt drei bis fünf Sekunden verweilen sollte.
Eine feste Reihenfolge hilft, keine Bereiche auszulassen: Zuerst die schwer erreichbaren Innenflächen, dann die Außenflächen und zuletzt die Kauflächen. Bei den Schneidezähnen wird die Bürste senkrecht gehalten und vom Zahnfleisch in Richtung Zahn geführt.



