Ankerkraut ruft Gewürze zurück: Metallteile in Produktion entdeckt - Vorsorgliche Maßnahme für Kunden
Ankerkraut ruft Gewürze wegen Metallteilen zurück

Ankerkraut ruft Gewürze zurück: Metallteile in Produktion entdeckt

Der Hamburger Gewürzhändler Ankerkraut hat vorsorglich mehrere seiner Produkte zurückgerufen. Grund für diese Maßnahme ist die Entdeckung von Metallteilen während des Herstellungsprozesses. Was eigentlich für aromatischen Genuss sorgen sollte, könnte im schlimmsten Fall zu gesundheitlichen Risiken führen.

Metallteile in Rohware festgestellt

Laut Angaben auf dem offiziellen Portal Lebensmittelwarnung.de wurden bei der Produktion Metallteile in einer Rohware entdeckt. Das Unternehmen betont, dass die betroffene Rohware sofort gesperrt wurde. Dennoch könne nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass einzelne Metallstücke in bereits ausgelieferte Produkte gelangt sind. Aus diesem Grund habe sich Ankerkraut zu einem freiwilligen Rückruf entschieden – eine reine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz der Verbraucher.

Welche Produkte sind konkret betroffen?

Zurückgerufen werden vier spezifische Gewürzprodukte:

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  • Gyros-Gewürzmischung (80 Gramm im Korkenglas, Haltbarkeit bis 10.02.2029, EAN 4260347894083)
  • Brathähnchengewürz (75 Gramm im Korkenglas, Haltbarkeit bis 22.01.2029, EAN 4260347894120)
  • Gänse- und Entenbratengewürz (75 Gramm im Korkenglas, Haltbarkeit bis 22.01.2029, EAN 4260347893857)
  • Smoking Zeus Trockenmarinade BBQ-RUB (200 Gramm im Streuer, Haltbarkeit bis 29.01.2029, EAN 4260347894700)

Vom Verzehr dieser Chargen wird dringend abgeraten. Nach Unternehmensangaben wurden die betroffenen Produkte primär im Großraum Nordrhein-Westfalen vertrieben, ein Vertrieb über dieses Bundesland hinaus kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Was müssen betroffene Kunden jetzt tun?

Verbraucher, die eines der genannten Produkte in den vergangenen Wochen erworben haben, sollten diese vorsorglich nicht mehr verwenden. Die betroffene Ware kann entweder entsorgt oder direkt an den Hersteller zurückgeschickt werden. Ankerkraut bietet in solchen Fällen Ersatz an. Bei Unsicherheit sollten Kunden die Angaben auf der Verpackung sorgfältig prüfen und im Zweifelsfall lieber auf Nummer sicher gehen.

Hintergrund: Fremdkörper wie Metall-, Glas-, Holz- oder Kunststoffsplitter in Lebensmitteln können zu schweren Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Blutungen führen. Die Rückrufaktion unterstreicht die Bedeutung strenger Qualitätskontrollen in der Lebensmittelindustrie.

Ankerkraut betont, dass es sich bei diesem Rückruf um eine präventive Maßnahme handelt, um mögliche Risiken für Verbraucher auszuschließen. Das Unternehmen arbeitet intensiv an der Aufklärung der Ursache und der Verbesserung der Produktionsprozesse.

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