EZB erhöht Leitzins auf 2,25% – Kritik aus Mittelstand und Gewerkschaften
EZB erhöht Leitzins auf 2,25% – Kritik aus Wirtschaft

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen trotz heftiger Kritik aus Teilen der Wirtschaft erhöht. Der Einlagensatz steigt um einen Viertelprozentpunkt auf 2,25 Prozent, wie die Notenbank am Donnerstag nach den Beratungen des EZB-Rats bekannt gab. Investoren und Analysten hatten die erste Zinserhöhung in der Euro-Zone seit drei Jahren erwartet. Grund dafür ist die anziehende Inflation: Die Teuerungsrate stieg von 1,7 Prozent im Januar auf 3,2 Prozent im Mai. Hauptauslöser ist die Energiekrise infolge des Irankriegs.

Mittelstand und Gewerkschaften lehnen Zinserhöhung ab

Trotz der Inflationsentwicklung stößt die Zinserhöhung im Mittelstand und bei Gewerkschaften auf Ablehnung. Handelsblatt-Finanzredakteurin Andrea Cünnen ordnet im Today-Marktbericht die Lage ein. Viele Unternehmen befürchten, dass höhere Zinsen die Konjunktur abwürgen könnten.

Neura Robotics sammelt Rekordsumme ein

Die schwäbische Robotikfirma Neura Robotics hat bei Investoren eine Summe von bis zu 1,4 Milliarden Dollar eingesammelt, wie das Handelsblatt exklusiv erfuhr. Zu den Investoren gehören namhafte Konzerne wie Nvidia, Qualcomm, Amazon und der größte Stablecoin-Emittent Tether. Handelsblatt-Reporter Axel Höpner erklärt, was sie sich von ihrem Investment versprechen und was Neura Robotics mit dem Geld vorhat.

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Dax im Rückstand zu großen Börsenindizes

Der Dax performt seit einem Jahr schlechter als so manches Tagesgeldkonto. Unterm Strich steht ein Kursplus von gerade einmal zwei Prozent. Warum es für andere große Indizes in Asien und den USA besser läuft, erklärt Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer. Die Frage ist, ob der Dax zu Recht im Rückstand liegt.

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