USA: Federal Reserve belässt Leitzinsspanne unverändert
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat unter neuer Führung ihre Zinspause verlängert. Der Leitzins in den Vereinigten Staaten bleibt in einer Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Dies gab die Fed am Mittwoch nach dem Zinsentscheid bekannt, der erstmals von Kevin Warsh geleitet wurde.
Der von US-Präsident Donald Trump nominierte neue Fed-Chef steht zu Beginn seiner Amtszeit von zwei Seiten unter Druck. Trump fordert, wie bereits von Warshs Vorgänger Jerome Powell, Zinssenkungen. Gleichzeitig plädieren einige Notenbanker und Marktteilnehmer für höhere Zinsen.
Die Fed hatte die Leitzinsspanne bis Dezember in mehreren Schritten von knapp 5,5 Prozent auf knapp 3,75 Prozent gesenkt. Von weiteren Zinssenkungen ist sie jedoch nach und nach abgerückt. Hintergrund sind die steigende Inflation und der starke Arbeitsmarkt.
Die Inflation ist im Mai auf ein Drei-Jahres-Hoch von 4,2 Prozent gestiegen und liegt seit fünf Jahren durchgängig über dem Fed-Ziel von zwei Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt bei relativ niedrigen 4,3 Prozent. Nach einem kurzen Durchhänger hat das Stellenwachstum wieder angezogen.
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