Mutprobe endet im Desaster: Männer auf 40-Meter-Funkmast gefangen
Mutprobe: Männer auf 40-Meter-Funkmast gefangen

Zwei Männer sind bei einer Mutprobe auf einem 40 Meter hohen Funkmast in Bayern gestrandet und mussten von der Feuerwehr gerettet werden. Die beiden wollten offenbar auf den Mast klettern, kamen aber nicht mehr herunter und wählten schließlich selbst den Notruf. Spezialkräfte der Feuerwehr rückten an und starteten eine aufwendige Rettungsaktion. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Rettungsaktion der Feuerwehr

Die Feuerwehr wurde am Donnerstagmorgen alarmiert, nachdem die beiden Männer gegen 10:30 Uhr den Notruf gewählt hatten. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte: „Die Männer befanden sich in etwa 30 Metern Höhe und konnten sich nicht mehr selbst befreien. Wir haben sofort eine Höhenrettungseinheit entsandt.“ Die Rettungskräfte benötigten etwa zwei Stunden, um die Männer sicher vom Mast zu holen. Verletzt wurde niemand.

Polizei ermittelt

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs eingeleitet. Ein Polizeisprecher erklärte: „Das Betreten des Funkmasts ist verboten. Die Männer müssen mit einer Anzeige rechnen.“ Die Identität der beiden ist bislang nicht bekannt. Sie wurden nach der Rettung von der Polizei befragt und anschließend entlassen.

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Hintergrund der Mutprobe

Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um eine Mutprobe. Die Männer im Alter von 19 und 22 Jahren wollten offenbar auf den Mast klettern, um ein Video für soziale Medien zu drehen. Ein Feuerwehrsprecher warnte: „Solche Aktionen sind lebensgefährlich. Wir raten dringend davon ab, auf Funkmasten oder andere hohe Bauwerke zu klettern.“ Die Rettungsaktion kostete die Feuerwehr mehrere tausend Euro.

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