Achtjährige stürzt beim Wandern drei Meter tief in Höhle auf Schwäbischer Alb
Achtjährige stürzt beim Wandern drei Meter tief in Höhle auf Schwäbischer Alb

Eine achtjährige Wanderin ist am Donnerstag auf der Schwäbischen Alb in eine Höhle gestürzt und schwer verletzt worden. Das Mädchen fiel drei Meter tief in die Bocksteinhöhle im Lonetal, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr bestehe nicht.

Die Familie war beim Wandern auf dem Dach der Höhle unterwegs, das mit Büschen bewachsen ist. Aus Unachtsamkeit trat das Kind in eines der naturbedingten Löcher in der Decke, so die Polizei. Die Stelle war nicht abgesichert.

Rettungsdienst, Feuerwehr und ein Notarzt waren im Einsatz. Ein Rettungshubschrauber flog das Kind in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Der Feuerwehrkommandant erklärte, seit hundert Jahren sei nichts passiert, nun müsse geprüft werden, ob Absicherungen nötig seien.

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Die Bocksteinhöhle gehört zum Unesco-Welterbe. Der gesamte Höhlenkomplex wurde vorsorglich weiträumig abgesperrt, wie der Bürgermeister von Rammingen mitteilte. Die Absperrung bleibt bestehen, bis die Situation bewertet ist. Grundsätzlich handele es sich um einen Naturraum, in dem Gefahren nie vollständig ausgeschlossen werden könnten.

Die Gemeinde Öllingen zeigte sich betroffen und wünschte dem Mädchen gute Besserung.

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