AfD-Aschermittwoch: Holm sieht Zeitenwende für Mecklenburg-Vorpommern
AfD-Aschermittwoch: Holm sieht Zeitenwende für Mecklenburg-Vorpommern

Beim politischen Aschermittwoch der AfD in Demmin hat Co-Landeschef Leif-Erik Holm eine Zeitenwende für Mecklenburg-Vorpommern angekündigt. Rund 300 Teilnehmer hörten seine Rede, in der er auf eine Regierungsübernahme nach der Landtagswahl am 20. September setzte. Eine Umfrage von Ende Januar sieht die AfD bei 35 Prozent, die SPD bei 25 Prozent.

Holm betonte, die AfD strebe eine Alleinregierung an, wofür jedoch 42 bis 43 Prozent nötig seien. Er kritisierte die 28-jährige SPD-Regentschaft und kündigte im Falle eines Wahlsiegs die Kündigung des Rundfunkstaatsvertrags an. Auch AfD-Vizefraktionschefin Beatrix von Storch war in Demmin zu Gast.

Co-Landeschef Enrico Schult griff die politischen Gegner an. Die CDU werde in die Bedeutungslosigkeit versinken, die SPD betreibe einen Personenkult um Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, der nicht verfangen werde. Die Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR sieht die CDU bei 13 Prozent, die Linke bei 12 Prozent, das BSW bei 6 Prozent und die Grünen bei 4 Prozent.

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Ein internes Thema blieb auf der Bühne unerwähnt: Am kommenden Mittwoch steht eine Sondersitzung zur Abwahl von AfD-Fraktionschef Nikolaus Kramer an. Zu den Antragstellern gehört auch Spitzenkandidat Schult, der sich dazu nicht äußern wollte.

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