Buckelwal-Kadaver vor dänischer Insel: Explosionsgefahr durch Fäulnisgase
Buckelwal-Kadaver vor dänischer Insel: Explosionsgefahr durch Fäulnisgase

Nach dem Tod eines Buckelwals vor der dänischen Insel Anholt wächst die Sorge, dass der Kadaver explodieren könnte. Biologin Anja Gallus vom Deutschen Meeresmuseum erklärte der dpa, dass dies bei Walen nicht ungewöhnlich sei. Der tote Körper des Wals, der von manchen „Timmy“ und anderen „Hope“ genannt wird, treibt vor der Küste.

Die Verwesungsprozesse im Körper des Wals führen zur Bildung von Faulgasen, die den Leib aufblähen. Normalerweise würden kalte Temperaturen die Bakterienbildung eindämmen, doch Wale haben eine dicke Fettschicht, die den Kadaver warm hält und die Bakterienvermehrung begünstigt. Die Gase können zunächst nicht entweichen.

Wenn die Haut nicht von selbst reißt oder durch Aasfresser geöffnet wird, kann der Körper so stark aufblähen, dass er platzt und Innereien herausspritzen. Die Dauer dieses Prozesses hängt von der Umgebungstemperatur ab; im Sommer kann es innerhalb weniger Tage passieren, bei Kälte dauert es länger.

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Die dänischen Behörden planen, den Kadaver in einen Hafen in Jütland zu ziehen und möglicherweise zu obduzieren. Die Umweltbehörde warnte davor, sich dem Tier zu nähern. Auf Bildern vom Freitagmorgen war zu sehen, dass der Wal extrem aufgebläht ist.

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