Nach dem Angriff eines Autofahrers am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) gehen die Ermittler von einem islamistischen Terroranschlag aus. Darauf deute alles hin, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Montag. Der Vorfall ereignete sich am Samstag während der CSD-Feierlichkeiten in Berlin. Ein Mann fuhr mit seinem Auto in eine Menschengruppe und verletzte mehrere Personen. Die Polizei nahm den Fahrer fest. Die Hintergründe werden nun von den Sicherheitsbehörden untersucht.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Berliner Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt haben die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben von Dobrindt deuten alle bisherigen Erkenntnisse auf eine islamistische Tatmotivation hin. Der Innenminister dankte den Einsatzkräften für ihr schnelles Handeln. Weitere Details zu den Verletzten oder zum Tathergang wurden zunächst nicht veröffentlicht. Die CSD-Organisatoren zeigten sich bestürzt und sprachen von einem Angriff auf die LGBTQ+-Community.


