Die Polizei hat nach dem Angriff am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin Entwarnung gegeben: Keiner der Verletzten befinde sich mehr in Lebensgefahr. Ein Sprecher der Polizei erklärte, dass sich der Zustand aller Patienten in den Krankenhäusern stabilisiert habe und keine akute Lebensgefahr mehr bestehe. Dies sei eine große Erleichterung für die Betroffenen und ihre Angehörigen.
Hintergrund des Angriffs
Bei der Attacke am Samstag war eine Frau ums Leben gekommen. Nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wurden insgesamt 29 Menschen verletzt oder schwerstverletzt. Der 21-jährige Tatverdächtige ist weiterhin auf der Flucht. Die genauen Umstände der Tat sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei sucht mit Hochdruck nach dem flüchtigen Mann und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Aktueller Zustand der Verletzten
Der Polizeisprecher betonte, dass niemand der Verletzten in den Krankenhäusern derzeit in einem kritischen, lebensbedrohlichen Zustand sei. Dies sei das Ergebnis der intensiven medizinischen Versorgung. Die Kliniken hätten erstklassige Arbeit geleistet. Die Patienten befänden sich auf dem Weg der Besserung. Die Polizei steht in engem Kontakt mit den medizinischen Einrichtungen, um den Gesundheitszustand weiter zu überwachen.
Ermittlungen und Fahndung
Die Ermittlungsbehörden arbeiten mit Hochdruck daran, den Täter zu fassen. Der 21-Jährige wird mit einem Großaufgebot gesucht. Die Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet. Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Der Angriff hatte am Rande der CSD-Veranstaltung stattgefunden, die als friedliches Fest der LGBTQ+-Community geplant war. Die Tat sorgte bundesweit für Bestürzung und Entsetzen.
Reaktionen aus der Politik
Bundesinnenminister Dobrindt äußerte sich erschüttert über die Tat und sprach den Opfern sein Mitgefühl aus. Er versprach eine schnelle Aufklärung und die bestmögliche Unterstützung der Polizei. Auch der Berliner Senat zeigte sich betroffen und sicherte den Verletzten Hilfe zu. Die LGBTQ+-Community reagierte mit Trauer und Wut auf den Angriff. Kundgebungen gegen Hass und Gewalt wurden angekündigt.
Bedeutung für die Sicherheit bei Großveranstaltungen
Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit bei Großveranstaltungen auf. Die Polizei kündigte an, die Sicherheitsmaßnahmen für künftige Events zu überprüfen und gegebenenfalls zu verschärfen. Die CSD-Organisatoren betonten, dass man sich nicht einschüchtern lasse und das Fest der Vielfalt weiterhin stattfinden werde. Die Stadt Berlin stehe fest an der Seite der LGBTQ+-Gemeinschaft.



