Die Bluttat am Christopher Street Day
Ein 21-jähriger Intensivtäter und IS-Anhänger, Abdul Ballout, soll am CSD in Berlin einen Anschlag verübt haben. Bei der Tat kam eine Person ums Leben, 25 weitere wurden verletzt. Der Vorfall wirft erneut Fragen nach dem Umgang mit Gefährdern auf.
Der Täter und seine Vorgeschichte
Ballout war den Behörden bereits als radikalisierter Islamist bekannt. Laut Ermittlungsakte hatte er schon früher einen Anschlag geplant. Nachdem er untergetaucht war, setzte er sich in den Libanon ab. Die deutschen Behörden konnten ihn jedoch zurückholen. Er sollte am Tag nach der Tat an einem Deradikalisierungskurs teilnehmen.
Warnsignale und Behördenversagen
BILD liegen Inhalte aus der Ermittlungsakte vor, die zeigen, dass es mehrere Warnsignale gab. Der verurteilte Gefährder war trotz seiner Vergangenheit wieder auf freiem Fuß. Die zuständigen Stellen hatten ihn offenbar nicht ausreichend überwacht. Die Frage, wie ein bereits Verurteilter eine solche Tat begehen konnte, steht im Zentrum der Debatte.
Möglicher Komplize im Fahrzeug
Ermittler prüfen derzeit die Möglichkeit einer zweiten Person im Fahrzeug. Zeugenaussagen deuten darauf hin, dass Ballout möglicherweise nicht allein handelte. Die Polizei sucht nach weiteren Verdächtigen und bittet die Bevölkerung um Hinweise.



