Polizei durchkämmt Berliner Anhalter Bahnhof nach CSD-Terroranschlag
Polizei durchkämmt Berliner Bahnhof nach CSD-Terror

Am Morgen des 26. Juli 2026 durchkämmten schwer bewaffnete Polizeikräfte den Anhalter Bahnhof in Berlin. Die Aktion steht im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf den Christopher Street Day (CSD), bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. BILD-Reporterin Isabel Pfannkuche berichtete live vom Ort des Geschehens: „Schwer bewaffnete Kräfte haben alles durchsucht.“

Die Durchsuchung am Anhalter Bahnhof

Die Polizei sperrte weite Teile des Bahnhofs ab. Spezialeinheiten wie das GSG9 und das SEK waren im Einsatz. Die Beamten durchsuchten nicht nur die öffentlichen Bereiche, sondern auch Abstellräume und Technikschächte. Ein Polizeisprecher erklärte, man suche nach Spuren des Tatverdächtigen Abdul Ballout. Der 29-Jährige wird verdächtigt, während der CSD-Veranstaltung einen Anschlag verübt zu haben.

Die Fahndung läuft seit der Tatnacht. Ballout stammt aus dem islamistischen Milieu und war den Behörden bereits als Gefährder bekannt. Bislang konnte er nicht gefasst werden. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise.

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CSD-Veranstaltung abgebrochen

Die CSD-Veranstaltung wurde noch in der Nacht abgebrochen. Teilnehmer wurden evakuiert, die Menschen in Sicherheit gebracht. „Es war ein Schock für alle“, sagte ein Organisator. Die genaue Zahl der Verletzten ist noch nicht bekannt, aber nach Informationen der BILD sollen mindestens 15 Menschen verletzt worden sein, einige davon schwer.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Berlin wirft Ballout versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Auch die politische Einordnung des Anschlags steht im Fokus. Der CSD gilt als friedliches Fest der Toleranz und Vielfalt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser zeigte sich bestürzt: „Wir werden alles tun, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.“

Lage am Bahnhof normalisiert sich langsam

Nach mehrstündiger Durchsuchung gab die Polizei den Bahnhof wieder frei. Die Züge fahren nach Verspätungen wieder planmäßig. Reisende zeigten sich erleichtert, aber auch verunsichert. „Man hat gemerkt, dass hier etwas Schlimmes passiert ist“, sagte ein Pendler.

Die Fahndung nach Abdul Ballout läuft auf Hochtouren. Die Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet. Es gibt Hinweise, dass sich der Verdächtige möglicherweise nach Brandenburg abgesetzt hat. Die Grenzen wurden verstärkt kontrolliert.

Ermittlungen gegen den Verdächtigen

Abdul Ballout stand bereits seit längerem im Fokus der Polizei. Nach Informationen der BILD soll er Kontakte zu islamistischen Netzwerken im In- und Ausland gehabt haben. Er war mehrfach polizeiauffällig, aber nie rechtskräftig verurteilt. Die Frage, warum er nicht lückenlos überwacht wurde, wirft nun Debatten auf. Die Polizeigewerkschaft forderte Konsequenzen: „Es muss geprüft werden, ob es Versäumnisse gab“, sagte der Vorsitzende der GdP Berlin.

Reaktionen aus der Politik

Der Berliner Innensenator sprach von einem „feigen Angriff auf unsere offene Gesellschaft“. Der CSD dürfe sich nicht einschüchtern lassen. Bundeskanzler Olaf Scholz äußerte sich ebenfalls: „Solidarität mit den Opfern und allen, die für Freiheit und Toleranz einstehen.“

Weitere Details: Die Tatwaffe wurde bisher nicht gefunden. Die Polizei geht aber davon aus, dass Ballout mehrere Messer bei sich hatte. Die Ermittler prüfen auch, ob er Komplizen hatte.

Abschließend appellierte der Berliner Polizeipräsident an die Bürger, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Der Anschlag auf den CSD hat die Hauptstadt erschüttert.

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