Thüringens Ministerpräsident Voigt offen für russisches Gas nach Ukraine-Krieg
Thüringens Ministerpräsident Voigt offen für russisches Gas nach Ukraine-Krieg

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat sich in der Debatte um die Energieversorgung offen für eine Rückkehr zu russischen Gasimporten nach einem möglichen Ende des Ukraine-Krieges gezeigt. Deutschland müsse sich bei seinen Energiebezugsquellen möglichst breit aufstellen, sagte Voigt in Erfurt.

„Wir brauchen generell eine Energiepolitik, die auf Realismus setzt“, betonte der CDU-Politiker. Für ihn sei klar, dass auch die Nutzung von Gas „ein Teil des Lösungsansatzes“ sein müsse. Er könne sich „gut vorstellen“, dass dieses Gas nach einem möglichen Ende des Ukraine-Krieges wieder aus Russland nach Deutschland importiert werden könnte.

Erst vor wenigen Tagen hatte sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ebenfalls dafür ausgesprochen, nach einem möglichen Ende der Kämpfe in der Ukraine wieder Energie aus Russland zu beziehen. Kretschmer war für diese Aussage innerhalb der CDU kritisiert worden.

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Wegen Russlands Krieg gegen das Nachbarland Ukraine sind mehrere westliche Sanktionen gegen Moskau verhängt worden. Vor Beginn des Krieges war Russland einer der wichtigsten Energielieferanten Deutschlands.

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