Vor 81 Jahren, im Februar 1945, wurde das Schiff „Steuben“ in der Ostsee von sowjetischen Torpedos versenkt. An Bord befanden sich Tausende Flüchtlinge und verwundete Soldaten. Die Katastrophe ist weitgehend vergessen, obwohl sie zu den größten Schiffsunglücken der Geschichte zählt.
Die „Steuben“ war eines von drei Schiffen, die innerhalb weniger Wochen im Frühjahr 1945 versenkt wurden. Die anderen waren die „Wilhelm Gustloff“ und die „Goya“. Insgesamt kamen mehr als 20.000 Menschen ums Leben. Die „Goya“ wurde am 16. April versenkt, mit über 7000 Personen an Bord; weniger als 200 überlebten.
Die Wracks der drei Schiffe liegen nur wenige Seemeilen voneinander entfernt in der Ostsee. Sie erinnern an eine der größten Tragödien der Seefahrt, die im Schatten des Zweiten Weltkriegs stattfand.



