„Sprengt den Wal“: Berliner Rockband Tulpe sorgt mit provokantem Song für Aufsehen
„Sprengt den Wal“: Berliner Rockband Tulpe sorgt mit provokantem Song für Aufsehen

Die Berliner Rockband Tulpe hat mit ihrem neuen Song „Sprengt den Wal“ für Diskussionen gesorgt. Der Track bezieht sich auf den Wal „Timmy“ und verarbeitet aktuelle gesellschaftliche Themen. Die Band ist bekannt dafür, Inhalte aus Reality-TV, Nachrichten und sozialen Medien in ihre Musik zu übersetzen.

Zur Band gehören Frontmann Joachim Foerster, Christoph Chudaska, Anton Eder und Fedro Heger. Auf Anfrage von RTL erklärte Foerster die Entstehung des Songs: „Rockmusik und Tiere haben eine gewisse Tradition. Ozzy Osbourne hat einer Fledermaus den Kopf abgebissen, wir wollten das Ganze weiterdenken und etwas in die Luft sprengen. Plötzlich lag der Wal da.“

Der Titel ist bewusst provokant gewählt. Der Song enthält Zeilen wie „Sprengt den Wal, wir meinen’s nicht böse, er will doch auch nach Hause in die Fritteuse“ und „Ab zu Söder in den Bauch, halt die Kamera mit drauf, RTL ich bin ein Wal, sprengt mich hier raus.“ Letztere bezieht sich auf CSU-Chef Markus Söder, der sich auf Instagram regelmäßig beim Essen zeigt.

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Foerster beschrieb eine mögliche Inszenierung der Wal-Sprengung als „großes Spektakel. Public Viewing am Brandenburger Tor. Danach All-you-can-eat-Buffet. Live-Musik von Michael Wendler.“ Die Band bezeichnet sich selbst als „Könige von Trotzdem“ und erklärt: „Weil wir auch trotz herausfordernder Zeiten einen humorvollen Blick auf die Dinge nicht verlieren wollen.“

Der Song enthält weitere überspitzte Zeilen wie „Lass es Walsalami regnen und Kotelett“ und „Wo er liegt, könnte man einen Parkplatz bauen.“ Mit bewusster Provokation und Überzeichnung sorgt die Band für Aufmerksamkeit und Diskussionen.

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