Deutschland erlebt derzeit eine sehr trockene Phase, bedingt durch viel Hochdruck über Europa. Diese Wetterlage hat Auswirkungen auf den Sommer: Trockene Böden können Hitzewellen verlängern. Die jüngsten Prognosen deuten auf einen heißen Sommer hin, besonders ab Juli.
Im Mai steigen die Chancen auf Regen jedoch wieder deutlich an. Der Hochdruck wandert in Richtung Asien ab, sodass Regen wieder freie Bahn hat. Die Wahrscheinlichkeit für viel Regen im Mai ist relativ hoch.
Obwohl Hochdruckwetter oft als angenehm empfunden wird, können Temperaturwechsel auftreten. So kann es von warm auf kühl umschlagen, wie an diesem Wochenende: Am Freitag werden noch bis zu 25 Grad erwartet, dann folgt ein Temperatursturz um bis zu 10 Grad.
Hochdruckwetter ist auch Extremwetter: entweder heiß oder kalt, trocken oder nass. Während Tiefdruckgebiete schnellen Wetterwechsel ermöglichen, sind Hochdruckgebiete stabiler. Sie können Tiefs einfangen, was an den Rändern zu langanhaltendem Regen führen kann.
Die Lage des Hochdrucks ist entscheidend: Kaltluft über die Nordsee kann zu Regen an den Alpen führen, oder es kann sich eine 5b-Wetterlage mit starkem Regen an Alpen und Erzgebirge ausbilden. Das aktuelle Wettermuster mit wechselnden Temperaturen und Trockenheit könnte sich fortsetzen, aber auch gefährliche Regenlagen sind möglich.



