Schulamt Pankow verrechnet sich bei Mathe-Aufgabe zu Oberschulplätzen
Schulamt Pankow verrechnet sich bei Oberschulplatz-Vergabe

Das Schulamt Berlin-Pankow hat sich bei der wichtigsten Mathe-Aufgabe des Jahres verrechnet. Nach der öffentlichen Bekanntgabe um die Vergabe der Oberschulplätze für 2026/27 herrschte deswegen ziemliche Verwirrung. Die Kernfrage war: Wie viele Pankower Kinder kamen trotz ihres Erstwunsches nicht an einer Schule in ihrem Bezirk unter, sondern müssen nun in einen anderen Bezirk pendeln?

Die falsche Zahl sorgte für Aufsehen

Zunächst hatte das Schulamt mitgeteilt, dass 209 Kinder betroffen seien. Diese Zahl sorgte für große Diskussionen in der Elternschaft und in den Medien. Doch schnell kamen Zweifel auf: Die Zahl schien zu hoch gegriffen. Nach einer erneuten Prüfung stellte sich heraus, dass das Amt sich tatsächlich verrechnet hatte.

Die korrigierte Zahl

Nun hat das Schulamt die richtige Zahl bekannt gegeben: Es sind lediglich 62 Kinder, die trotz Erstwunsch keine Oberschule in Pankow erhalten haben. Das ist ein deutlicher Unterschied zu den ursprünglich genannten 209. Die Verwirrung war also groß, doch nun ist die Sache aufgeklärt.

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Die Eltern der betroffenen Kinder wurden informiert. Für sie bedeutet das, dass ihre Kinder nun in einen anderen Bezirk zur Schule gehen müssen. Das Schulamt bedauert den Fehler und verspricht, künftig genauer zu rechnen.

Hintergrund der Vergabe

Die Vergabe der Oberschulplätze ist jedes Jahr ein aufregendes Thema für Eltern und Schüler. In Pankow, einem der begehrtesten Bezirke Berlins, ist der Andrang besonders groß. Viele Kinder bekommen nicht den gewünschten Platz an einer Schule im eigenen Bezirk und müssen dann in andere Bezirke ausweichen.

Die korrigierte Zahl zeigt nun, dass die Situation weniger dramatisch ist als zunächst befürchtet. Dennoch bleibt die Herausforderung bestehen, genügend Schulplätze in allen Bezirken zu schaffen.

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