Unfall in Berlin-Neukölln: Busfahrer muss scharf bremsen
Am Donnerstagmorgen hat eine plötzliche Vollbremsung eines Gelenkbusses in Berlin-Neukölln für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, wurden insgesamt 15 Menschen verletzt, darunter zwei Personen schwer. Der Vorfall ereignete sich gegen 10:30 Uhr auf der Johannisthaler Chaussee in Höhe der Gropius-Passagen.
Bus war mit etwa 60 Fahrgästen besetzt
Laut ersten Erkenntnissen musste der Fahrer des sogenannten Schubgelenkbusses aufgrund einer Gefahrensituation eine abrupte Bremsung einleiten. Der Bus war zu diesem Zeitpunkt mit rund 60 Fahrgästen besetzt. Bei dem Manöver stürzten mehrere Insassen um und zogen sich Verletzungen zu. Die Feuerwehr war mit 36 Einsatzkräften, acht Rettungswagen und zwei Notärzten vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und in umliegende Krankenhäuser zu transportieren.
Polizei ermittelt zur Ursache
Die genaue Ursache für die Gefahrensituation, die zu der Vollbremsung führte, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird geprüft, ob ein plötzlich auftauchendes Hindernis oder ein Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer den Vorfall auslöste. Die Johannisthaler Chaussee war für die Dauer der Rettungsarbeiten teilweise gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Die Feuerwehr lobte das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte und die gute Zusammenarbeit mit der Polizei.



