Das ehemalige Sport- und Kongresszentrum in Berlin-Lichtenberg hat erneut den Besitzer gewechselt. Der neue Eigentümer plant einen schnellen Baustart für 700 Wohnungen auf dem Gelände. Allerdings bleibt eine Hürde bestehen, die das Projekt verzögern könnte.
Hintergrund des Projekts
Wer nach Alt-Hohenschönhausen fährt, wird am Eingang des Lichtenberger Ortsteils von einer markanten Bauruine begrüßt: den Überresten des ehemaligen Sport- und Kongresszentrums aus DDR-Zeiten. Seit Jahren ist geplant, den Bau abzureißen und auf dem Gelände ein neues Quartier zu errichten. Nun hat das weitläufige Areal erneut den Besitzer gewechselt.
Neuer Eigentümer mit politischen Verbindungen
Das Unternehmen, das die Ruine erworben hat, steht einem Berliner Politiker nahe. Diese Verbindung wirft Fragen auf, könnte aber auch den Weg für eine zügige Umsetzung ebnen. Der neue Eigentümer betont, dass man einen raschen Baubeginn anstrebe, um die seit Jahren brachliegende Fläche endlich zu entwickeln.
Geplante Wohnungen und Herausforderungen
Auf dem Areal sollen rund 700 Wohnungen entstehen, ein Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen. Geplant ist zudem eine Kindertagesstätte sowie Grünflächen. Doch eine Hürde bleibt: Die Altlasten des Geländes, darunter Schadstoffe aus der DDR-Zeit, müssen aufwendig saniert werden. Dies könnte den Zeitplan und die Kosten beeinflussen.
Reaktionen aus der Politik
Die Bezirkspolitik begrüßt grundsätzlich die neuen Pläne, fordert aber Transparenz bei der Vergabe des Grundstücks. Kritiker bemängeln, dass das Verfahren nicht öffentlich genug sei. Der neue Eigentümer verspricht, die Anwohner frühzeitig in die Planungen einzubeziehen.



