Berlin-Mitte: Mehr als 200 Absagen an beliebten Gymnasien
Berlin-Mitte: 200 Absagen an Wunsch-Schulen

In Berlin-Mite zeigt sich bei der Anmeldung für die siebten Klassen ein ungewohntes Bild: Mehr als 200 Bewerber erhielten in diesem Jahr eine Absage von ihren Wunsch-Gymnasien. Besonders betroffen sind die beliebten Schulen im Bezirk, bei denen die Zahl der Anmeldungen die verfügbaren Plätze weit überstieg. Dennoch gibt es eine erleichternde Nachricht: In Berlin-Mitte einen Platz in einer siebten Klasse zu bekommen, ist für Familien auch 2026 problemlos möglich. Das unfreiwillige Pendeln in andere Bezirke, wie man es aus dem Nachbarbezirk Pankow kennt, bleibt den Schülern hier erspart. Auch 230 Bewerber aus Mitte, die sich zunächst in anderen Bezirken beworben hatten, aber gescheitert waren, fanden an den hiesigen Gymnasien und ISS am Ende noch einen Platz.

Bewerberzahlen an gefragten Schulen stark gestiegen

Die Nachfrage nach bestimmten Gymnasien in Berlin-Mitte ist in diesem Jahr erneut gestiegen. An einigen Schulen kamen auf einen Platz mehr als drei Bewerber. Viele Familien aus anderen Bezirken versuchten, ihre Kinder an den renommierten Schulen in Mitte anzumelden, was zu einer hohen Zahl von Absagen führte. Laut Thomas Schubert, Autor des Artikels, waren es über 200 Absagen an den Wunsch-Schulen. Besonders betroffen waren das Humboldt-Gymnasium und das Lessing-Gymnasium, die zu den beliebtesten Schulen im Bezirk zählen.

Alle Bewerber fanden letztlich einen Platz

Trotz der vielen Absagen an den Erst- und Zweitwünschen konnten alle Schüler aus Berlin-Mitte, die einen Platz benötigten, letztlich an einer Schule im Bezirk untergebracht werden. Die Schulverwaltung arbeitete eng mit den Schulen zusammen, um für jeden Bewerber einen geeigneten Platz zu finden. Auch die 230 Bewerber, die zunächst in anderen Bezirken gescheitert waren, wurden erfolgreich in Mitte integriert. Dies zeigt, dass das Schulsystem in Berlin-Mite flexibel genug ist, um auf die hohe Nachfrage zu reagieren.

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Vergleich mit anderen Bezirken

Im Gegensatz zu Nachbarbezirken wie Pankow, wo viele Schüler gezwungen sind, in andere Bezirke zu pendeln, bleibt die Situation in Mitte entspannt. Die gute Versorgung mit Schulplätzen und die hohe Anzahl an Gymnasien und Integrierten Sekundarschulen (ISS) tragen dazu bei, dass alle Kinder vor Ort beschult werden können. Die Schulbehörde betont, dass die Planung für das kommende Schuljahr bereits abgeschlossen ist und die Kapazitäten ausreichen.

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