Bürgerinitiative Bornim-Bornstedt gegen Sportplatz und Wohnungsbau
Bürgerinitiative lehnt Sportplatz in Bornim ab

Die neu gegründete Bürgerinitiative Bornim-Bornstedt formiert sich gegen den Rahmenplan für die Potsdamer Stadtteile Bornim und Bornstedt. Anfang Juli versammelten sich laut der Initiative rund 200 Anwohner auf dem Gelände der Gärtnerei Mey, um ihren Widerstand gegen die geplanten Wohnungen und einen neuen Sportplatz zu bekunden.

Kritik an Dichte und Sportplatzstandort

„Die Initiative erwartet bezüglich der wohnbaulichen Festsetzungen des Rahmenplans Kompromisslösungen, die von den Bürgern mitgetragen werden können, lehnt die Errichtung der geplanten Sportanlagen an diesem spezifischen Standort jedoch vollumfänglich ab“, sagte Initiativen-Sprecher Bernd Gersdorf unter dem Beifall der Versammelten. Die Anwesenden äußerten zudem ihren Unmut über das Agieren der Stadtverwaltung.

Die Stadt Potsdam plant, zwischen Amundsen-, Amts- und Thaerstraße bis zu 600 Wohnungen zu errichten. Zudem soll bis 2029 an der Verlängerten Amtsstraße ein Sportplatz gebaut werden. Für dieses Vorhaben wird derzeit ein Bebauungsplan erstellt. Hintergrund ist der seit Jahren bestehende Mangel an Sportplätzen in Potsdam.

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Befürchtungen der Anwohner

Die Mitglieder der Bürgerinitiative kritisieren unter anderem, dass die geplante Bebauung zu dicht ausfallen würde. Zudem müsse der Kleingartenverein Habichtweg für den Sportplatz umziehen. Auch eine Zunahme des Verkehrs wird befürchtet. Die Initiative fordert von der Stadtverwaltung Kompromisse, die von den Bürgern mitgetragen werden können.

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