Busunfall in Oberbayern: Keine akute Lebensgefahr mehr bei Verletzten
Busunfall Oberbayern: Keine akute Lebensgefahr mehr

Nach einem schweren Busunglück in Oberbayern hat die Polizei Entwarnung gegeben: Keiner der Verletzten schwebt mehr in akuter Lebensgefahr. Die Unfallstelle wurde inzwischen geräumt, und ein Sachverständiger untersucht die beiden beteiligten Busse. Dabei soll geklärt werden, ob technische Mängel zu dem Zusammenstoß geführt haben könnten, erklärte ein Polizeisprecher. Zudem wurde ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag gegeben, um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren.

Der Unfallhergang

Am Mittwochmittag waren in einer Kurve bei Hebertshausen im Landkreis Dachau ein Reisebus mit Schulkindern und ein entgegenkommender Linienbus ohne Fahrgäste zusammengeprallt. Ein siebenjähriger Junge aus der zweiten Klasse starb noch an der Unfallstelle. Eine Lehrerin und zwei weitere Kinder wurden schwer verletzt, zwei Kinder erlitten mittelschwere Verletzungen. 26 weitere Mädchen und Jungen sowie die beiden Busfahrer kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Polizei dankte den zahlreichen Helfern für ihren Einsatz.

Ursachenforschung

Die Ursache des Unfalls ist weiterhin unklar. Freiwillige Schnelltests bei den Fahrern ergaben, dass beide nüchtern waren, wie der Dachauer Landrat Stefan Löwl (CSU) mitteilte. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf technische Aspekte und die Fahrweise. Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchungen eingeleitet.

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Reaktionen aus der Politik

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schrieb auf der Plattform X: „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer, und wir beten für die Genesung der Verletzten.“ Er dankte den Rettungskräften und der Polizei für ihren schnellen Einsatz. „Das ist alles andere als selbstverständlich. Danke auch allen Ärzten und Pflegern in den Krankenhäusern, die jetzt ihr Bestes geben.“

Der Landrat Löwl zeigte sich tief betroffen und sprach den Familien sein Beileid aus. Die Schulgemeinschaft der betroffenen Grundschule in Dachau trauert um den verstorbenen Jungen. Für die Kinder und Lehrer wurde eine psychologische Betreuung eingerichtet.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise geben können, sich zu melden. Die Ermittlungen dauern an.

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