Ferienstart in NRW: Staus länger und mehr Kilometer als 2025
Ferienstart in NRW: Staus länger als 2025

Der Start in die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen hat Autofahrer am Freitag auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Wie der ADAC Nordrhein mitteilte, gab es im Bundesland 572 Staus und stockende Verkehrsabschnitte – genauso viele wie beim Ferienbeginn 2025. Die Beeinträchtigungen erstreckten sich jedoch über insgesamt 1351 Kilometer, das sind gut 25 Prozent mehr als im Vorjahr (1071 Kilometer).

Staus am Freitag besonders langwierig

Der ADAC führte die hohen Stauzahlen darauf zurück, dass am Freitagnachmittag nicht nur Berufspendler unterwegs waren, sondern auch viele Urlauber direkt nach Schulschluss losfuhren. „Die Kombination aus Berufsverkehr und Reiseverkehr hat zu den langen Staus geführt“, erklärte ein Sprecher des ADAC Nordrhein. Viele andere Reisende starteten erst am Samstag in die Ferien. An diesem Tag waren die Autobahnen laut ADAC deutlich weniger ausgelastet als am Vortag.

Reisende sollten Alternativen prüfen

Der ADAC empfiehlt, bei der Reiseplanung auf verkehrsärmere Zeiten auszuweichen, etwa frühmorgens oder spätabends. Auch die Nutzung von Navigationsdiensten mit Echtzeit-Verkehrsdaten könne helfen, Staus zu umfahren. Angesichts der anhaltend hohen Verkehrsdichte in den Ferienwochen sollten Autofahrer zudem ausreichend Pausen einplanen.

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In den vergangenen Jahren hatte der ADAC bereits mehrfach auf die zunehmende Belastung der Autobahnen zu Ferienbeginn hingewiesen. Die diesjährigen Zahlen bestätigen den Trend, dass die Staus nicht nur häufiger, sondern auch länger werden. Besonders betroffen waren am Freitag die Autobahnen A1, A2, A3 und A4 in NRW.

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