Nur wenige Monate nach seiner Rettung steht der Kleingartenverband in Berlin-Pankow vor einer erneuten Zerreißprobe. Im Mittelpunkt des neu entflammten internen Machtkampfs stehen die neue Vorsitzende Jeannette Schulze und ihr größter Kritiker Axel Quandt. Am 9. Juli könnte es nun zum öffentlichen Showdown kommen.
Hintergrund des Konflikts
Der Streit entzündet sich formal an der Kündigung dreier Mitglieder, doch im Kern geht es um den Versuch des neuen Vorstands, sich unliebsamer Kritiker zu entledigen. Die Details sind bizarr: So sollen Geheimtreffen und Seilschaften eine Rolle spielen, und es wurden bereits Strafanzeigen gestellt. Der Verband droht zu zerbrechen.
Positionen der Kontrahenten
Jeannette Schulze, die erst vor Kurzem an die Spitze des Verbands gewählt wurde, sieht sich mit massiver Kritik konfrontiert. Ihr Gegenspieler Axel Quandt wirft ihr und dem Vorstand undurchsichtiges Vorgehen vor. „Es geht um Transparenz und Demokratie im Verein“, so Quandt gegenüber dem Tagesspiegel. Schulze hingegen betont, man wolle nur für Ordnung sorgen und gegen Regelverstöße vorgehen.
Ausblick auf den Showdown
Am 9. Juli soll eine außerordentliche Mitgliederversammlung stattfinden, auf der über die Zukunft des Verbands entschieden wird. Beobachter rechnen mit einem hitzigen Schlagabtausch. Sollte keine Einigung erzielt werden, droht die Spaltung des Verbands, der rund 10.000 Kleingärtner in Pankow vertritt.



