Ein Helikopter der US Navy vom Typ MH-60S Sea Hawk ist am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) im Arabischen Meer notgelandet. Während drei der vier Besatzungsmitglieder geborgen werden konnten, wird ein weiteres Crewmitglied vermisst. Das teilte das Kommando der US-Seestreitkräfte mit. Es gebe keine Hinweise auf eine feindliche Einwirkung als Ursache des Vorfalls.
Notwasserung nach technischer Störung?
Der Hubschrauber war dem Flugzeugträger USS „George H. W. Bush“ zugeordnet und führte nach Angaben des US Naval Forces Central Command um 3:30 Uhr ET (9:30 Uhr MEZ) eine Notwasserung durch. Die genauen Umstände der Havarie sind noch unklar. Die Besatzung habe die Landung auf dem Wasser kontrolliert durchgeführt, hieß es. Die Ursache werde nun untersucht. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters sind Notwasserungen von Helikoptern selbst für erfahrene Piloten extrem riskant.
Hohe Alarmbereitschaft in der Region
Die US-Streitkräfte in der Region befinden sich in höchster Alarmbereitschaft, insbesondere aufgrund der wiederkehrenden Kampfhandlungen zwischen den USA und Iran. Die USS „George H. W. Bush“ war im Zuge des US-Krieges gegen Iran in die Region verlegt worden – offenbar auch der betroffene Helikopter. Über den Verbleib des Hubschraubers machte die US-Armee zunächst keine Angaben. Die Suchaktion nach dem vermissten Besatzungsmitglied läuft.



