Wasserhose am Bodensee: Wie eine Superzelle den Tornado auslöste
Wasserhose am Bodensee: Entstehung und Schutz

Wasserhose über dem Bodensee: Ein seltenes Naturschauspiel

Am Mittwoch, dem 2. Juli 2026, gegen 17 Uhr, sorgte eine Wasserhose bei Friedrichshafen für Aufsehen. Das Phänomen zog über den Bodensee und zeigte die beeindruckende Kraft der Natur. Meteorologen bestätigten, dass es sich um einen Tornado handelte, der durch eine Superzelle entstanden war.

Wie entsteht eine Wasserhose?

Ein Experte erklärte, dass Wasserhosen oft aus Superzellen hervorgehen – mächtigen Gewitterwolken mit rotierenden Aufwinden. „Die Bedingungen waren optimal: warme Luft über dem See und starke Windscherung in der Höhe“, so der Meteorologe. Diese Kombination führte zur Bildung eines Tornados über dem Wasser, der als Wasserhose sichtbar wurde.

Schutz vor Tornados: Wo ist man sicher?

Der Experte betont, dass bei Tornadowarnungen Kellerräume oder Innenräume ohne Fenster die besten Schutzorte sind. „In Gebäuden sollte man sich in der unteren Etage aufhalten und Fenster meiden“, rät er. Für Bootsfahrer auf dem Bodensee gilt: Ufer sofort ansteuern und Schutz suchen.

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Häufigkeit von Tornados in Deutschland

Tornados sind in Deutschland selten, aber nicht unmöglich. Laut dem Deutschen Wetterdienst treten pro Jahr durchschnittlich 20 bis 60 Tornados auf, meist als schwache Erscheinungen. Die Wasserhose am Bodensee war ein solches Ereignis, das glücklicherweise keine Schäden verursachte.

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