RBB muss wohl einen Radiosender einstellen – neuer Staatsvertrag
RBB: Radiosender vor dem Aus – neuer Staatsvertrag

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) steht vor einer einschneidenden Veränderung: Der Sender muss wohl einen seiner sieben Radiosender einstellen. Dies geht aus einem neuen Staatsvertrag hervor, den die Länder Berlin und Brandenburg auf den Weg gebracht haben. Künftig soll der RBB nur noch sechs Radioprogramme betreiben.

Hintergrund der Entscheidung

Der neue Staatsvertrag sieht eine Reduzierung der Radioprogramme vor, um Kosten zu sparen und die Effizienz zu steigern. Der RBB betreibt derzeit sieben Programme: Radio Eins, Radio 3, Fritz, 88.8, Antenne Brandenburg, Inforadio und Cosmo. Welche dieser Wellen wegfällt oder mit einem anderen Programm zusammengelegt wird, liegt im Ermessen des RBB selbst. Der Sender muss nun entscheiden, welches Programm am ehesten zur Disposition steht.

Mögliche Auswirkungen

Die Schließung eines Senders hätte nicht nur finanzielle Folgen, sondern auch Auswirkungen auf die Hörer und die Mitarbeiter. Der RBB ist einer der größten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands und versorgt die Region Berlin-Brandenburg mit einem vielfältigen Programmangebot. Die betroffenen Mitarbeiter könnten in anderen Bereichen des Senders eingesetzt werden, doch ob dies ohne Kündigungen möglich ist, bleibt abzuwarten.

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Die Entscheidung über die Zukunft der einzelnen Wellen wird in den kommenden Wochen erwartet. Der RBB hat angekündigt, die Hörer und die Öffentlichkeit rechtzeitig über die geplanten Änderungen zu informieren. Der neue Staatsvertrag muss noch von den Landesparlamenten in Berlin und Brandenburg ratifiziert werden, was als Formsache gilt.

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