Ein geplanter Dienstflug der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) nach Berlin ist am frühen Montagmorgen aufgrund eines technischen Problems abgebrochen worden. Die Maschine kehrte kurz nach dem Start nach Saarbrücken zurück, wie ein Regierungssprecher auf Anfrage bestätigte.
Flugverlauf und Rückkehr
Der Flug startete gegen 6.30 Uhr am Flughafen Saarbrücken mit dem Ziel Berlin. An Bord befanden sich Rehlinger sowie ihre Begleiter. Nach rund einer Stunde Flugzeit über bayerischem Luftraum entschieden sich die Piloten zur Umkehr. Die Landung in Saarbrücken erfolgte sicher um 7.36 Uhr.
Technische Störung als Ursache
Den Passagieren wurde während des Fluges ein technisches Problem als Grund für die Rückkehr mitgeteilt. Details zu der Störung sind nicht bekannt. Die Fluggesellschaft DAT, die die Maschine vom Typ ATR 42-500 betrieb, gab keine weiteren Informationen zum Defekt. Es handelte sich um eine reguläre Linienverbindung, keinen Sonderflug.
Ein Flughafensprecher betonte, dass es sich weder um eine Sicherheits- noch um eine Notlandung handelte. Der Pilot landete regulär. Möglicherweise war die Rückkehr der Verfügbarkeit eines Technikers in Saarbrücken geschuldet, der in Berlin nicht bereitstand. Eine Bestätigung der Airline hierzu steht noch aus.
Auswirkungen auf Passagiere und Ministerpräsidentin
Rund 30 Passagiere waren von dem Abbruch betroffen. Sie mussten im Terminal auf Informationen zu Anschlussverbindungen warten und wurden teilweise umgebucht. Rehlinger verließ den Flughafen nach der Landung und kehrte in die Staatskanzlei zurück. Ihre ursprünglich in Berlin geplanten Termine nimmt sie nun digital wahr; Vor-Ort-Termine wurden abgesagt oder umorganisiert.



