Potsdams Ex-OB Schubert scheitert mit Forderung nach Anwaltskosten
Schubert scheitert mit Anwaltskosten-Forderung

Der Antrag des abgewählten Potsdamer Ex-Oberbürgermeisters Mike Schubert (SPD) auf Erstattung von Anwaltskosten ist gescheitert. Der Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung hat die Forderung in Höhe von 12.203,15 Euro in seiner Sitzung am Mittwochabend abgelehnt – und zwar im nicht-öffentlichen Teil. Mehrere Teilnehmer bestätigten dies unabhängig voneinander dieser Zeitung. Weitere Details wurden nicht bekannt.

Schubert hatte die Kosten für eine anwaltliche Vertretung geltend gemacht, die ihm im Zusammenhang mit seiner Amtszeit entstanden sein sollen. Die Stadtverordneten folgten jedoch nicht seiner Argumentation und verweigerten die Zahlung. Die Entscheidung fiel nach einer kontroversen Diskussion hinter verschlossenen Türen.

Der Vorgang wirft ein Schlaglicht auf die schwierige Beziehung zwischen dem ehemaligen Rathauschef und der Stadtpolitik. Schubert war im vergangenen Jahr abgewählt worden und hatte seitdem mehrfach versucht, finanzielle Forderungen durchzusetzen. Mit der Ablehnung des Hauptausschusses ist nun auch dieser Vorstoß gescheitert.

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Die genauen Gründe für die Ablehnung wurden nicht öffentlich gemacht. Es bleibt abzuwarten, ob Schubert rechtliche Schritte gegen die Entscheidung einleiten wird. Die Stadtverwaltung wollte sich zu dem Vorgang nicht äußern.

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