Anmeldezahlen zeigen klare Favoriten
Die Bildungsverwaltung hat die Anmeldezahlen für das Schuljahr 2026 veröffentlicht. Rund 27.000 Siebtklässler haben sich für eine Oberschule beworben, wobei mehr als 90 Prozent einen Platz an ihrer Wunschschule erhielten – ein Wert, der dem der Vorjahre entspricht. Von den Jugendlichen werden etwa 10.600 ein Gymnasium besuchen, knapp 17.000 eine Integrierte Sekundarschule (ISS) oder Gemeinschaftsschule.
Kontinuität und neue Trends
Die Liste der 20 beliebtesten Oberschulen zeigt viele Kontinuitäten, aber auch neue Entwicklungen. Die Nachfrage nach bestimmten Schulformen bleibt hoch. Besonders gefragt sind weiterhin die Gymnasien, die jedoch nur einen Teil der Plätze abdecken. Die Bildungsverwaltung betonte, dass die hohe Zufriedenheit bei der Platzvergabe ein Zeichen für ein gut funktionierendes System sei.
Die Top-Schulen im Überblick
Zu den Spitzenreitern zählen etablierte Gymnasien wie das Canisius-Kolleg und die Französische Schule, die traditionell viele Anmeldungen verzeichnen. Auch die John-F.-Kennedy-Schule und das Gymnasium Steglitz gehören zu den Favoriten. Bei den Integrierten Sekundarschulen punkten die Hektor-Peterson-Schule und die Max-Beckmann-Schule mit hohen Anmeldezahlen.
Neue Schulen im Ranking
Erstmals taucht die Herbert-Hoover-Schule in der Spitzengruppe auf, was auf ein wachsendes Interesse an ihrem pädagogischen Konzept hindeutet. Die Schule am Tierpark konnte ebenfalls zulegen. Diese Entwicklungen zeigen, dass Eltern und Schüler zunehmend Wert auf spezifische Profile legen.
Platzvergabe und Wunschquote
Die Bildungsverwaltung erklärte, dass die hohe Erfüllungsquote von über 90 Prozent auf die sorgfältige Planung und die gute Abstimmung zwischen Schulen und Bezirken zurückzuführen sei. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Anmeldungen“, sagte ein Sprecher der Verwaltung. „Die meisten Familien haben ihren Erstwunsch erhalten.“
Auswirkungen auf die Schullandschaft
Die hohe Nachfrage an bestimmten Schulen führt zu einer ungleichen Verteilung der Schülerzahlen. Während einige Einrichtungen überlaufen sind, kämpfen andere mit sinkenden Anmeldezahlen. Die Bildungsverwaltung plant daher, die Kapazitäten an besonders gefragten Schulen zu prüfen und gegebenenfalls auszubauen.



