Woidke schließt weitere Amtszeit nicht aus
Woidke schließt weitere Amtszeit nicht aus

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat eine weitere Amtszeit nach der Landtagswahl 2029 nicht ausgeschlossen. In einem Interview mit der Zeitung "Nordkurier" sagte der 64-Jährige: "Ich will eigentlich nicht unbedingt bis über 70 arbeiten, aber wie gesagt: Sag niemals nie." Damit spielte er auf den Bond-Filmtitel an.

Woidke ist seit 2013 Regierungschef in Brandenburg und wird nach dem Rückzug von Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg voraussichtlich dienstältester Ministerpräsident in Deutschland. Er betonte, er sei gerne Ministerpräsident und arbeite derzeit an einer stabilen Regierung mit der CDU. "Wenn mir das gelingt, dann bin ich auch optimistisch, dass ich noch ein paar Jahre als Ministerpräsident für dieses Land arbeiten darf."

Auf die Frage nach einer möglichen Nachfolge sagte Woidke, der Zeitpunkt sei noch nicht gekommen. Als mögliche Kandidaten gelten Innenminister René Wilke, Wirtschaftsminister Daniel Keller und Kulturministerin Manja Schüle. Die frühere Innenministerin Katrin Lange, die 2025 zurücktrat, schloss er nicht aus: "Wenn es Bedarf gibt und es passt, dann hätte Katrin Lange genauso wie viele andere Sozialdemokraten auch eine Chance."

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Woidke steckt nach dem Bruch der SPD/BSW-Koalition in Verhandlungen mit der CDU. Er setzt auf wirtschaftliches Wachstum: "Gerade unsere Region hat beste Chancen, auch in Zukunft eine der erfolgreichsten Regionen in Deutschland zu werden." Beide Parteien priorisieren Stabilität und Sicherheit. Die AfD sieht für sich bereits Chancen bei der Wahl 2029.

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