Ein 17-jähriger Jugendlicher ist am Dienstagmittag nach einem Badeunfall an der Krummen Lanke im Berliner Südwesten gestorben. Der Vorfall ereignete sich an einer beliebten Badestelle, die von vielen Berlinern frequentiert wird. Der Jugendliche war mit 15 Mitschülern außerhalb der Schulzeit am See, als er plötzlich unterging.
Ablauf des Unglücks
Nach Angaben eines Polizeisprechers war der 17-Jährige eine ganze Zeit unter Wasser, bis er leblos wieder auftauchte. Zeugen zogen den Jugendlichen umgehend aus dem Wasser. Alarmierte Rettungskräfte leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein und brachten ihn in ein Krankenhaus. Trotz aller Bemühungen teilte die Polizei später mit, dass der Jugendliche im Krankenhaus gestorben sei. Die 15 Mitschüler, die den Unfall miterlebten, wurden vor Ort psychologisch betreut.
Sicherheitshinweise der Feuerwehr
Die Feuerwehr nutzte den tragischen Vorfall, um erneut auf wichtige Sicherheitsregeln beim Baden hinzuweisen. Sie empfiehlt, nur zugelassene Badestellen zu nutzen, nicht in unbekannte Gewässer zu springen und die Hinweise der Rettungsschwimmer zu beachten. Zudem sollte Sonnencreme verwendet und direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Wichtig sei auch, viel zu trinken – alkoholfreie Getränke – und nicht direkt nach dem Essen ins Wasser zu springen.
Reaktionen und Folgen
Der Tod des Jugendlichen hat bei seinen Mitschülern und in der Nachbarschaft große Bestürzung ausgelöst. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Die Krumme Lanke ist ein beliebter Badesee im Berliner Stadtteil Zehlendorf, der bei warmem Wetter viele Besucher anzieht. Der Vorfall zeigt die Gefahren, die auch in scheinbar sicheren Gewässern lauern können.



