Von der Praktikantin zur Chefreporterin
Anja Tischendorf, Chefreporterin bei BILD, blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück. Seit ihrem ersten journalistischen Praktikum im Jahr 1993 hat sie unzählige Geschichten gesammelt und Menschen aus allen Lebensbereichen getroffen. „Jeder hat eine Geschichte zu erzählen. Man muss nur richtig fragen. Und zuhören“, sagt die gebürtige Ruhrgebietslerin, die 1974 geboren wurde.
Vielfältige Begegnungen und bewegende Momente
Ihre Reise führte sie zu Lotto-Millionären und Mördern, zu Überlebenden und Überlebenskünstlern. Sie tanzte vor dem König von Swasiland und saß mit Kreml-Flieger Mathias Rust in seiner Cessna. „Ich stand inmitten demonstrierender Bergleute und eine meiner Reportagen führte dazu, dass ein kleines Mädchen ihre lebensrettende 2-Millionen-Euro-Spritze bekam“, erzählt Tischendorf. Ihr Herz schlägt für Geschichten aus dem normalen Leben, die berühren, verblüffen und verwundern.
Ausbildung und Stationen
Nach ihrem Studium der Germanistik, Politologie und Romanistik machte sie einen Abstecher zum Fernsehen (SAT. 1) und nach Paris (Springer Auslandsdienst). Sie volontierte an der Axel Springer Journalistenschule. Ab 2001 war sie Reporterin bei BILD am SONNTAG in Hamburg und Berlin, später Vize-Nachrichten-Chefin. Seit 2012 ist sie Chefreporterin bei BILD, nun am Deutschland Desk.
Aktuelle Artikel und Themen
Zu ihren neuesten Artikeln zählen unter anderem: „Ärger all inclusive: DAS war der schlimmste Urlaub meines Lebens!“, „Skandal am Gymnasium: Schüler wählten ‚NSDAbi‘ als Abi-Motto“, „Beste Freundin der Angeklagten spricht in BILD: ‚Ich glaube nicht an ihre Unschuld – kein bisschen‘“ sowie „Ihre Leiche fand man in einem See: Holländische Urlauberin in Kolumbien getötet“. Weitere Themen sind Nachbarschaftsstreits, Drogenproblematik, Bröckel-Brücken, die Insel der Superreichen, KI in Beziehungen und die DLRG-Warnung zu Badetoten.



