Geheimakte Drohnen: Spur führt zu russischen Schiffen
Geheimakte Drohnen: Spur zu Russen-Schiffen

Eine exklusive Recherche von BILD bringt Licht in das mysteriöse Auftauchen von Drohnen über der Nordsee. Die Spur führt zu russischen Schiffen, die offenbar gezielt Spionageflüge durchführen. Laut Geheimdienstkreisen sollen die unbemannten Fluggeräte von Frachtern und Spezialschiffen aus gestartet worden sein, die verdächtig nahe an deutschen Hoheitsgewässern operierten.

Die Enthüllung: Drohnen über Nordsee

In den vergangenen Monaten hatten Piloten und Küstenwache immer wieder Drohnen gesichtet, die sich in der Nähe von Offshore-Windparks und Schifffahrtsrouten bewegten. Die Behörden waren zunächst ratlos, doch nun liefert die BILD-Recherche konkrete Hinweise: Die Drohnen starteten von russischen Schiffen aus, die als „Forschungsschiffe“ getarnt waren. Ein Geheimdienstmitarbeiter erklärte: „Die Schiffe sind bekannt für ihre Spionagetätigkeit. Sie nutzen Drohnen, um kritische Infrastruktur auszuspionieren.“

Russische Spionageschiffe im Fokus

Die Recherche stützt sich auf Satellitenbilder und Funkdaten, die belegen, dass die Drohnenflüge zeitlich mit der Anwesenheit russischer Schiffe korrelierten. Insgesamt wurden 47 verdächtige Drohnensichtungen registriert, von denen 32 in direktem Zusammenhang mit diesen Schiffen stehen. Die russische Regierung wies die Vorwürfe zurück, nannte sie „haltlose Behauptungen“. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau sagte: „Russland führt keine illegalen Spionageaktivitäten durch. Die Vorwürfe sind Teil einer Desinformationskampagne.“

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Auswirkungen auf die Sicherheit

Die Enthüllung hat die deutsche Politik alarmiert. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Florian Hahn (CDU), forderte eine sofortige Aufklärung: „Wir müssen unsere kritische Infrastruktur besser schützen. Die Drohnen könnten nicht nur ausspionieren, sondern auch Sabotageakte vorbereiten.“ Auch die Marine hat ihre Überwachung verschärft. Ein Sprecher der Deutschen Marine bestätigte: „Wir patrouillieren verstärkt in der Nordsee, um weitere Vorfälle zu verhindern.“ Experten warnen vor einer neuen Dimension der Spionage, die weit über das bisher Bekannte hinausgeht.

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