Tödlicher Anschlag am CSD: Berliner Profivereine zeigen sich erschüttert
Anschlag am CSD: Berliner Vereine trauern

Nach der tödlichen Attacke mit einem Auto am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin haben die Profivereine der Stadt tiefe Betroffenheit und Trauer ausgedrückt. Eine Frau wurde getötet, zahlreiche weitere Personen wurden verletzt, als ein Kleinbus am Samstagabend in eine Menschenmenge fuhr. Der CSD wurde daraufhin abgebrochen.

Hertha BSC: „Tag für Vielfalt, Liebe und Gemeinschaft“

Der Fußball-Zweitligist Hertha BSC, der in diesem Jahr erstmals mit einer eigenen Fußgruppe am CSD teilnahm, schrieb in den sozialen Medien: „Unser Mitgefühl gilt der Familie der verstorbenen Person und allen Verletzten. Es macht uns tief betroffen, dass ein Tag, der für Vielfalt, Liebe und Gemeinschaft steht, so endete.“ Der Verein bot zudem über sein Schutzkonzept „Wo ist Lotte?“ Hilfe und Beratung an.

1. FC Union: „Schreckliche Tragödie, die uns zutiefst traurig macht“

Auch der 1. FC Union Berlin reagierte bestürzt. „Was als friedliches Fest für Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander mit Hunderttausenden feiernden Menschen auf den Straßen unserer Stadt begann, endete in einer schrecklichen Tragödie, die uns zutiefst traurig macht“, erklärten die Köpenicker auf Instagram. Sie betonten ihre Solidarität: „Wir bleiben bunt. Wir bleiben wild. Wir bleiben laut. Wir bleiben eisern!“

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Füchse Berlin: „Unbegreifliche Tat“

Handball-Bundesligist Füchse Berlin äußerte sich ebenfalls auf Instagram: „Der CSD in Berlin ist ein friedliches Fest, bei dem es um die Liebe aller geht. Dass eine solche Tat begangen wird, ist unbegreiflich. Wir verurteilen sie auf das Schärfste. Trotz Anfeindungen stehen wir zusammen, die Füchse leben eine Welt voller Toleranz und Vielfalt vor und werden damit nie aufhören!“

BR Volleys: „Unsere Stadt ist bunt“

Die BR Volleys erklärten: „Unsere Stadt ist bunt, vielfältig und lebendig. Das wird Berlin immer bleiben, ganz gleich, wer das mit Hass und Gewalt bekämpfen will. Wir lassen uns als Gesellschaft unsere Lebensfreude nicht nehmen, auch wenn wir heute gemeinsam trauern. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, Angehörigen und allen, die diese furchtbare Tragödie miterleben mussten. Wir sind ein Berlin.“

Hintergrund des Anschlags

Der CSD in Berlin war am Samstagabend abgebrochen worden, nachdem ein Kleinbus in die Menge gefahren war. Eine Frau starb, zahlreiche Menschen wurden verletzt. Die Polizei ermittelt. Die Reaktionen der Sportvereine zeigen die tiefe Betroffenheit in der Stadt.

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