Antisemitismus bleibt auf hohem Niveau: Rias-Bericht 2025
Der aktuelle Rias-Bericht für das Jahr 2025 zeigt eine erschreckende Kontinuität: Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Deutschland bleibt konstant hoch. Florian Kistler kommentiert die Lage und fordert einen lauten Aufschrei der Gesellschaft.
Zahlen und Fakten
Laut dem Bericht wurden im Jahr 2025 erneut Tausende judenfeindliche Vorfälle dokumentiert. Darunter fallen Beleidigungen, Bedrohungen, Sachbeschädigungen und auch körperliche Angriffe. Besonders besorgniserregend ist, dass Antisemitismus längst nicht mehr nur am rechten Rand der Gesellschaft vorkommt, sondern in der Mitte angekommen ist.
Gesellschaftliche Verantwortung
Kistler betont, dass die hohe Zahl an Vorfällen nicht einfach hingenommen werden dürfe. Es brauche ein entschlossenes Handeln von Politik, Zivilgesellschaft und jedem Einzelnen. Die Frage, die er stellt: Wo bleibt der Aufschrei? Die Stille vieler Menschen sei ein fatales Signal.
Forderungen an die Politik
Der Kommentator fordert konkrete Maßnahmen: mehr Präventionsarbeit in Schulen, eine bessere Unterstützung für Betroffene und eine konsequentere Strafverfolgung. Auch die Zivilgesellschaft sei gefordert, klar gegen Antisemitismus Position zu beziehen.
Der Rias-Bericht ist ein Weckruf. Es liegt an uns allen, ob wir ihn hören und handeln.



