Aubel vollzieht Kehrtwende: Potsdamer Wasserversorgung bleibt kommunal
Aubel vollzieht Kehrtwende: Wasserversorgung bleibt kommunal

Potsdams Wasserversorgung: Stadt setzt auf kommunale Lösung

In der Diskussion um die Zukunft der Potsdamer Trinkwasserversorgung hat Oberbürgermeisterin Aubel eine überraschende Kehrtwende vollzogen. Statt einer privaten Lösung soll die Wasserversorgung nun doch komplett in kommunaler Hand bleiben. Die Verwaltungsspitze legte am Montagabend einen neuen Vorschlag vor, der vorsieht, eine 100-prozentige städtische Gesellschaft im Verbund der Stadtwerke zu gründen.

Überraschende Wende nach heftigem Gegenwind

Die Ankündigung kommt nach wochenlangen Protesten und Kritik aus der Bevölkerung sowie von politischen Gegnern. Die bisher geplante Privatisierung stieß auf breiten Widerstand, da viele Bürger um die Qualität und Bezahlbarkeit des Trinkwassers fürchteten. Mit dem neuen Modell will die Stadtspitze nun die Kontrolle über die Wasserversorgung dauerhaft sichern.

Details des neuen Vorschlags

Die geplante Gesellschaft soll zu 100 Prozent der Stadt gehören und in die bestehende Struktur der Stadtwerke eingegliedert werden. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig die Preise stabil zu halten. Die Verwaltung betonte, dass der Schritt notwendig sei, um langfristig unabhängig von privaten Investoren zu bleiben.

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Reaktionen aus Politik und Gesellschaft

Die Reaktionen auf die Kehrtwende sind gemischt. Während Bürgerinitiativen und Oppositionsparteien die Entscheidung begrüßen, zeigen sich Wirtschaftsverbände skeptisch. Sie befürchten höhere Kosten und weniger Effizienz durch die kommunale Organisation. Die Stadtverordnetenversammlung muss dem Vorschlag noch zustimmen, was jedoch als wahrscheinlich gilt.

Mit diesem Schritt rückt Potsdam von der ursprünglichen Privatisierungsstrategie ab und setzt auf eine bewährte kommunale Lösung. Die Debatte um die Wasserversorgung in Potsdam ist damit vorerst beendet.

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